Sven Schalenberg und Manfred Hammes führen einen sehenswerten Bilder-Dialog im Kunstpavillon Burgbrohl
Landschaft im Blick
Burgbrohl. Jede Menge Landschaften zeigt die aktuelle Ausstellung „Spuren, die blieben“ im Kunstpavillon Burgbrohl. Malerei ist zu sehen aus dem Nachlass des 2006 verstorbenen Manfred Hammes und von Sven Schalenberg, der in Bad Breisig aufwuchs. Spannend gestaltet sich die Gegenüberstellung der so unterschiedlich herangehenden Künstlerkollegen.
Hammes Bilder binden das Hauptmotiv gerne zwischen einem ornamentalen Sockel und Schriftband ein. Berg- und Wasserwelten durchkreuzen zudem Elemente seines Zeichenschatzes. So dürfen frei schwebende Augen in diesen Gefilden ihr hypnotisches Spiel treiben.
Ganz anders der in Hahnheim, Rheinhessen, lebende Schalenberg. Er stürzt sich in die pure Landschaft. Sein malerischer, den Pinselstrich nicht verhehlender Duktus macht den Anblick zum sinnlichen Erlebnis, ob man den Rhein von Schloss Drachenburg breit stromabwärts verfolgt oder in Gegenrichtung am Burgberg Hammerstein entlang fließend, ob es von der Höhe in die Eifeltäler geht oder ob zwischen kräftig farbigen und dahinter liegenden blauen Bergen untrüglich der Rhein zu vermuten ist. Gondeln zur Festung Ehrenbreitstein, Deutsches Eck, der magische Durchbruch tiefstehender Sonne auf der Promenade, Wiesenweite unter hohem Himmel, Burg Olbrück, Maar oder weg gebaggerte Landschaft - da lehrt ein Maler aus Leidenschaft den Besucher die Lust am Hinschauen und Erforschen des Umfeldes.
Bei der gut besuchten Vernissage berichtete der an MS erkrankte Künstler, die Arbeit koste ihn zusehends Kraft. Dennoch motivierte ihn die bevorstehende Präsentation derart, dass aus frischem Antrieb zahlreiche neue Arbeiten entstanden. Besuchstermine für die Ausstellung bis 29. Januar 2024 in Burgbrohl, Herchenbergweg 6 unter artlab@kunstpavillonon burgbrohl.de oder Tel. 02626 2640.
HG
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