Marja Baars-Bilder im "kleinen Kayser"
Landschaften und Rheinbacher Typen
Rheinbach. Marja Baars van’t Hof ist nicht nur Wahl-Rheinbacherin, sondern auch Malerin. Sie hat zwar schon als Kind gerne gemalt, aber ihre Ausbildung zur Malerin erhielt sie auf dem zweiten Bildungsweg. Als Lehrerin konnte sie ihre Schüler im Unterricht mit ihren Illustrationen begeistern. Aktuell tut sie dies mit den Gästen und Kunden des kleinen Kayser. Dort sind noch bis Ende Juli eine Reihe von Marja Baars-Bildern zu sehen.
Der eine Teil der kleinen Ausstellung zeigt lichtvolle und farbenfrohe Landschaftsaufnahmen. „Ich versuche in meinen Bildern zu zeigen, wie schön und bunt die Welt ist“, entgegnet Baars auf die Frage nach ihrer Motivwahl und fügt an: „Ich habe lange in Arizona gelebt und zudem viele Sommermonate in Seguret in der Provence verbracht, wo fast die gleichen Lichtverhältnisse wie in Arizona herrschen.“ Nach einer halb-abstrakten Phase widmet sich die Künstlerin nun dem Gegenständlichen, denn damit lebten wir und nicht mit albtraumhaften Bildern, in denen man dem Maler kaum oder gar nicht folgen könne. „Plein Air“-Bilder zu malen sei für sie das Schönste, doch leider gebe das deutsche Klima dazu wenig Gelegenheit, also benutze sie Skizzen und eigene Fotografien, wenn es draußen regne. Der andere Teil der Ausstellung zeigt Menschen, die vielen Rheinbachern aus ihrem täglichen Leben bekannt sind. Es entspannen sich schon angeregte Diskussionen vor Ort, ob dieses oder jenes „Modell“ realiter oder im Bilde jünger wirke etc. Doch "gut getroffen" finden sie alle Betrachter.
Im kleinen Kayser (Hauptstraße 28, Rheinbach) können sich die Besucher selbst ein Urteil bilden und auch Bilder der Künstlerin kaufen. Geöffnet ist Montags bis Freitags von 10 bis 18 Uhr, Samstags von 10 bis 14 Uhr.
