Allgemeine Berichte | 14.02.2023

„Söhne Rheinbachs“ präsentierten ein Programm ganz nach dem Geschmack der Jecken

Landsturm erobert Rheinbacher „Dschungelcamp“

Peter Eich, Peter Arzdorf, Achim Frank und Heiko Hecking brillierten als alternde ABBA-Band. Foto: EICH

Rheinbach. Das Warten hatte endlich ein Ende. Nachdem auch bei den Landstürmern die Pandemie dafür gesorgt hatte, dass die letzten zwei Jahre die über die Grenzen hinweg bekannte Landsturm-Sitzung abgesagt werden musste, gelang in diesem Jahr ein fulminanter Neustart. Unter der Motto „Dschungelkamp Rheembach“ starten die die „Söhne Rheinbachs“ ein Programm nach Art des Hauses.

Begrüßt wurden die Gäste von Willi Hohn, dem Vorsitzender und Kommandanten der Stadtsoldaten, der von Peter Eich sofort zu einem Corona-Test der besonderen Art herangezogen wurde.

Pointiert verstanden es die Protagonisten des Abends Peter Eich, Stefan Bruna, Achim Frank, Fred Paral, Peter Arzdorf, Heiko Hecking, Thomas Spitz, Martin Steinborn und Karl Heinz und Stephan Jansen, die stadtbekannte Prominenz auf die Schippe zu nehmen.

„Es ist in den letzten zwei Jahren viel passiert in Rheinbach, aber auch darüber hinaus. Hier galt es, die Protagonisten in unser Dschungelkamp einzuladen“, resümierte der Sprecher, Peter Eich, nach dem Sitzungsmaraton von drei aufeinanderfolgenden Tagen.

Politik wurde zur Zielscheibe

Klebe-Aktivisten unter der Überschrift „Mir klävve am Levve“, ein Hundesitter (dargestellt von Peter Eich), der eigens für die nach der Pandemie ausgesetzten Lieblinge eine Hundetribüne präsentierte, oder auch das Impfzentrum in einem Bestattungshaus in der Rheinbacher Innenstadt waren Thema.

Natürlich bekam auch die Politik Hiebe von der Bühne ausgeteilt. Hier war Heiko Hecking in seinem philosophischen Element.

Angefangen bei der letzten Verteidigungsministerin, die wohl eine der letzten Blendgranaten der Bundeswehr gewesen wäre bis hin zu Bürgermeister Ludger Banken musste so mancher Politiker Häme über sich ergehen lassen.

„Kultur und Gewerbe“ beim Bestatter

Auch die Einstellung des „Kultur-und Gewerbe“ (KuG)-Hefts wurde ausgeschlachtet.

Das beim Gendern nicht alles mit rechten Dingen zugeht, konnte Stephan Bruna anhand von Verkehrszeichen beweisen, wobei z.B. das Ampelmännchen zu einer Ampelfrau wurde.

Journalistin Gerda Saxler-Schmidt, seit Jahren in der Region bekannt, wurde von Fred Paral persifliert.

Ob Elternabend, Homeoffice mit Videokonferenz oder Babyboomer. Die Rheinbacher Landstürmer ließen kein Thema aus. Und die Gäste im Saal hatten Tränen vor Lachen in den Augen.

In der zweiten Hälfte der Bühnenshow wurde es musikalisch.

Bühne bebte bei ABBA Songs

Abba war das Thema und hier glänzten Peter Arzdorf, Heiko Hecking, Achim Frank und Peter Eich als gealterte ABBA Band und präsentierten umgetextete Lieder.

Einen besonderer Hochgenuss bot Heiko Hecking als Don Kabänes (Wölki) und Thomas Spitz als die Stimme Gottes. Hierbei ging es um die Skandale in der Kirche, die sehr spitzfindig präsentiert wurden.

Auch hier ernteten die Protagonisten auf der Bühne stürmischen Beifall. Ein tolles Programm endete nach Mitternacht mit dem Resüme der Gäste: „Do joon mir wedde hin“.

Peter Eich, Peter Arzdorf, Achim Frank und Heiko Hecking brillierten als alternde ABBA-Band. Foto: EICH

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