Männergesangvereins Germania Neuwied
Langersehnte Rückkehr geglückt
Neuwied. Die langersehnte Rückkehr des Männergesangvereins Germania Neuwied fand nach einer fast vierjährigen, durch Corona erzwungenen, Auszeit. Der Rückkehrauftritt wurde in der evangelischen Kirche in Heddesdorf gemeinsam mit dem Rhein-Wied-Chor Cäcilia Irlich bestritten. Beide Chöre boten vor einem ausverkauften Publikum ein farbenfrohes Spektrum aus klassischen und modernen Liedern. Einige der präsentierten Stücke umfassten „Vater unser“ von Hanne Haller, „I will follow him“ aus „Sister act“, „Ein Stern, der deinen Namen trägt“, „Country roads“, „Phänomen“ und viele mehr. Das Publikum reagierte mit Enthusiasmus und sang stellenweise kräftig mit.
Frank Schmitz, ein Sangesbruder vom Rhein-Wied-Chor, stellte sein solistisches Talent mit einer Performance von Leonard Cohens „Halleluja“ zur Schau und erzeugte somit Gänsehautmomente bei einigen Zuhörern. Auch Aloys Bretz, Mitglied des Germania-Chors, glänzte mit einer Solodarbietung von „Die Uhr“. Nachfolgend beeindruckte der MGV Germania mit einer stimmgewaltigen Aufführung von „Santiano“. Der Funke sprang sofort dank der erstklassigen Akustik in der Kirche auf das Publikum über.
Frank Schmitz, der bereits mehrere MGV-Konzerte moderierte, führte charmant und humorvoll durch das vielseitige Programm des Nachmittags. Die musikalische Begleitung der Chöre erfolgte durch den Musikdirektor Andreas Wies am Klavier. Dank seiner Gesamtleitung und zahlreicher Proben wurde das Konzert mit lautem Applaus und Zugabe-Rufen belohnt. Zum Abschluss des Konzertes stimmten beide Chöre gemeinsam „Conquest of paradise“ an. Alle Sängerinnen und Sänger stimmten darin überein, dass dies nicht das letzte gemeinsame Konzert sein sollte.BA
