Allgemeine Berichte | 07.05.2013

Städtisches Gymnasium Rheinbach

Langjähriger Schulleiter in einer Feierstunde verabschiedet

Schulleiter des Städtischen Gymnasiums Rheinbach, Albin Schmid, geht nach 20 Jahren verdienstvoller Tätigkeit in den Ruhestand

Die drei Schulleiter des SGR, der neue Schulleiter Stefan Schwarzer (r.), Albin Schmid (Mitte), sein Vorgänger Willi Müller (l.) Privat

Rheinbach. Nach 20-jähriger Tätigkeit für das Städtische Gymnasium Rheinbach (SGR) ist Albin Schmid am 1. Februar in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Verabschiedet wurde er am Donnerstag, 2. Mai, in einer privaten Feierstunde.

Seit 1993 in der Schulleitung tätig

Aus Erftstadt kommend war er zunächst seit dem 13. Mai 1993 stellvertretender Schulleiter am Städtischen Gymnasium Rheinbach (SGR). Nach dem Ausscheiden des Schulleiters Willi Müller übernahm er zum Schuljahr 1997/98 tatkräftig die Leitung der Schule, die er bis zum 31. Januar führte.

Auf Teamarbeit in der Schulleitung legte er stets großen Wert

Direkt zu Beginn seiner Amtszeit fiel schnell auf, dass Herr Schmid in der Schulleitung auf Teamarbeit großen Wert legte und den Abteilungsleitern einen großen Freiraum in ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern gewährte. Daneben war ihm die Pflege eines konstruktiv-sachlichen Verhältnisses zu seinen Mitarbeitern und zu den Eltern ein großes Anliegen. Er unterstützte sehr die eigenständige Arbeit der Kolleginnen und Kollegen und deren persönliches Engagement für die Schule. Er zeigte große Durchsetzungskraft, wenn es galt, zum Wohle der Schüler und des Kollegiums auch unpopuläre Entscheidungen treffen zu müssen. So wurde ihm zum Beispiel besonderes Geschick um die Jahrtausendwende abverlangt, als es galt, den Lehrermangel am SGR, der dem landesweit herrschenden Lehrermangel gleichkam, aufzufangen. Ferner setzte er die Regeln der Schulordnung konsequent in der Schülerschaft durch und achtete auf Disziplin.

Die Naturwissenschaften waren sein Steckenpferd

Sein fachliches Steckenpferd waren die Naturwissenschaften, besonders hing sein Herz an dem Fach Chemie. Daher trieb er persönlich engagiert die Einrichtung eines neuen Chemieraumes voran und achtete auf eine moderne Einrichtung aller naturwissenschaftlichen Räume, z. B. mit modernen Analysegeräten. Gleichzeitig wurde die Schule insgesamt unter seiner Leitung stets auf dem modernsten Stand gehalten. Er war federführend an der Einführung der MINT-Projekttage beteiligt und unterstützte die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule in Rheinbach. Ferner widmete er ein besonderes Augenmerk der Förderung der bestehenden Schulpartnerschaften mit England, Frankreich, Italien und China. Letztgenannten Austausch mit der Beijing No.15 Middle School in Peking organisierte er mit viel Begeisterung mehrmals selbst. Zwei Bauvorhaben wurden während seiner Amtszeit vollendet: Ein Neubau für die Klassen der Unterstufe und im letzten Jahr das Gebäude der Mensa.

Schule schnitt bei Qualitätsanalyse des Schulministeriums bestens ab

Nach der gymnasialen Qualitätsanalyse durch das Schulministerium vor drei Jahren, bei der alle Bereiche und Abteilungen des SGR durch ein Prüfungsteam durchleuchtet worden waren, konnte Herr Schmid zufrieden feststellen, dass die von ihm geleitete Schule mit gutem Ergebnis abgeschnitten hatte. Die Schule, ihre Schülerinnen und Schüler mit deren Eltern und die Kollegen lagen ihm stets sehr am Herzen. Der Bürgermeister Herr Raetz, der Dezernent der Bezirksregierung Herr Sieprath, Eltern- und Schülervertreter sowie der Vorsitzende des Fördervereins würdigten mit lobenden Worten die Leistungen seiner Amtszeit. Das Kollegium der Schule dankte ihm herzlich für seine warmherzige Führung und für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit sowie für seine große Leistung für die Schule mit Liedern, Gedichten und kurzweiligen Vorträgen.

Von links Albin Schmid und der stellvertretende Direktor Herr Sprich.

Von links Albin Schmid und der stellvertretende Direktor Herr Sprich.

Die drei Schulleiter des SGR, der neue Schulleiter Stefan Schwarzer (r.), Albin Schmid (Mitte), sein Vorgänger Willi Müller (l.) Fotos: Privat

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