Allgemeine Berichte | 08.11.2016

St. Martin in der VG Montabaur

Laternen und Kinderaugen leuchten

Wie hier in Untershausen darf St. Martin auf seinem Pferd bei keinem Umzug fehlen. IFD

VG Montabaur. Am 11. November ist es wieder soweit: Wir gedenken des heiligen St. Martin. In vielen Gemeinden ziehen Kinder mit leuchtenden Laternen und Augen singend durch die Straßen. Am Ende werden sie an einem warmen Feuer mit einer Brezel belohnt. Selbst die Kleinsten wissen um die Legende, die sich um den heiligen St. Martin rankt: Der stolze römische Soldat Martin reitet in einer Winternacht an einem vor Kälte zitternden Bettler vorbei, der um Hilfe fleht. Der Mann hat keine warme Kleidung, droht zu erfrieren. Martin nimmt seinen wärmenden Umhang, teilt diesen mit seinem Schwert. Die Hälfte gibt er dem Bettler und rettet den Mann damit vor dem Tod. Dank will Martin für seine gute Tat nicht, er setzt seinen Weg fort.

Die heutigen Umzüge haben ihren Ursprung im späten neunzehnten Jahrhundert, sie stellen die Legende des heiligen St. Martin nach. Das lodernde Feuer und das Verteilen der Brezeln allerdings hat über die Jahrzehnte nichts von seiner Faszination verloren, es lässt Kinderherzen höherschlagen.

Die Umzüge mit den oft selbst gebastelten Laternen lassen Kinderherzen höherschlagen.

Die Umzüge mit den oft selbst gebastelten Laternen lassen Kinderherzen höherschlagen.

Wie hier in Untershausen darf St. Martin auf seinem Pferd bei keinem Umzug fehlen. Fotos: IFD

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