Allgemeine Berichte | 22.11.2017

Martinszug in Berkum Laternenlicht

Laternenlicht erleuchtete die Straßen

Die Kinder leuchteten mit ihren Laternen durch die Straßen Berkums. Fotos: CEW

Wachtberg-Berkum. Ein langer Zug hell leuchtender Laternen zog am zweiten Dienstag im November durch Wachtbergs zentralen Ort. Über 800 positive Rückmeldungen hatte die Gemeinschaftsgrundschule zu verzeichnen gehabt.

Offenbar hatte es jedoch noch etliche Kurzentschlossene gegeben, die sich dem Zug spontan angeschlossen hatten, sodass schließlich rund 1000 Menschen in den Straßen unterwegs waren. Wie schon in Pech führte auch dieses Mal Albert Rüdig als St. Martin auf dem Pferd Lucky den Martinszug routiniert und sicher an. Die Berkumer Dorfmusikanten verstärkten im vorderen Teil des Zugs die in Abschnitten recht leisen Martinslieder instrumental zu vollem Klang. Der hintere Teil der leuchtenden Menge erhielt seine klangliche Unterstützung vom Jugendblasorchester. Nach dem traditionellen Zug erwartete die großen und kleinen Kinder und ihre Familien die willkommene Wärme des Martinsfeuers auf dem Schulhof. Um die Bodenplatten nicht zu beschädigen, hatte der Bauhof der Gemeinde für ausreichend Sand als Unterlage für das aufgeschichtete Holz gesorgt. Auf diese Weise konnten die Rückkehrenden und die wenigen auf dem Schulhof Verbliebenen sorglos die Atmosphäre des Feuers genießen.

Weckmänner und eine tolle Tombola

Im Anschluss verteilte St. Martin die Wecken an die kleineren Kinder. Die Größeren erhielten ihr traditionelles Backwerk von den Klassenlehrern und Helfern. So sah man an diesem Abend knapp 290 glückliche Kinder aus der Grundschule und rund 150 Kleinere aus dem katholischen Kindergarten und der Kita im Limbachstift. Im Anschluss genossen viele Zugteilnehmer das angenehme Miteinander im Foyer der Schule bei Getränken und Würstchen. Die Berkumer Dorfmusikanten spielten ein weiteres Mal einige Stücke für ihr Publikum und schließlich drehte sich die beachtenswert originelle Lostrommel für die traditionelle Tombola. Die umgebaute Waschmaschinentrommel, eine Leihgabe aus Villip, drehte sich für das Glück der Gewinner etliche Male, bis alle Preise inklusive Hauptpreisen vergeben waren.

Schon seit dem Frühjahr war bei den Organisatoren der Martinszug immer wieder Thema gewesen.

Die heiße Phase der Organisation und des Anpackens begann jedoch etwa eine Woche vor dem Ereignis.

Die Kinder hatten etwa 2500 Martinslose zugunsten der Schule verkauft, Preise waren besorgt, Helfer gefunden, Speisen und Getränke besorgt worden und vieles mehr.

„Wir hatten viele Helfer, sonst wären solche Veranstaltungen auch gar nicht möglich“, berichtete Schulleiter Norbert Schulten.

Der Dank der Organisatoren galt vor allem dem Bauhof für die Hilfestellung bei der Feuerunterlage, der Freiwilligen Feuerwehr, die mitsamt Jugendfeuerwehr mit etwa 25 Einsatzkräften vor Ort war, der Polizei und der Familie Sieren, die das Holz für das Feuer gespendet hatten.

Außerdem natürlich der Elternschaft, den Elternvertretern und den vielen freiwilligen, manchmal auch spontanen Helfern, die mit ihrer Tatkraft für einen schönen, erlebenswerten Martinsabend an der Schule gesorgt hatten. Noch während man den Abend genoss, freute man sich schon auf das nächste geplante Event an der Schule, den Frühjahrsmarkt im März 2018. Dann soll endlich auch der Megagriller in Person des Schulleiters zugunsten der Schule versteigert werden.

Diese Aktion hätte bereits im Herbst dieses Jahres stattfinden sollen, musste jedoch wegen der Termindichte an der Schule erneut verschoben werden.

Anfang 2018 soll es aber endlich soweit sein: Wer den Megagriller ersteigert, für den brät und brutzelt der Schulleiter persönlich einen Abend lang am Grill zum Beispiel für eine Veranstaltung oder eine Feier alles, was für den Grill geeignet ist..

Die Berkumer Dorfmusikanten unterstützten dieStimmen der Singenden mit ihren Instrumenten.

Die Berkumer Dorfmusikanten unterstützten die Stimmen der Singenden mit ihren Instrumenten. Foto: Chris Weber

Die Kinder leuchteten mit ihren Laternen durch die Straßen Berkums. Fotos: CEW Foto: Chris Weber

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