Oberwinterer Junggesellenverein legte sich wieder mächtig ins Zeug, um die vielen Gäste mit Musik, Kulinarik und Unterhaltung zu erfreuen
Laurentius-Kirmes lockt Besucher aus der Region nach Oberwinter
Oberwinter. Jede Menge Unterhaltung, Musik und Kulinarik gab es am Wochenende von Freitag bis einschließlich Montag im Hafenort Oberwinter. Angesagt war traditionell die Laurentius-Kirmes, veranstaltet vom katholischen Junggesellenverein Oberwinter. Über vier Tage waren die Junggesellen – der Verein hat immerhin 197 Mitglieder – um Vorsitzenden Kai Gantz im Einsatz, um der Bevölkerung ein tolles Fest für Jung und Alt zu bieten. Und da war wirklich für jeden etwas dabei. Die Kinder amüsierten sich bei den Spielangeboten vor dem Festzelt auf dem Grundschulhof. Ob Mini-Karussell oder Pfeilwerfen auf Luftballons, ob Malen, Kinderschminken oder Basteln mit den Junggesellen oder Toben auf der Hüpfburg, für die Unterhaltung des Nachwuchses war bestens gesorgt. Und wer dann etwas Hunger hatte, egal ob Kinder oder Erwachsene, konnte sich bei Windolf´s Imbiss stärken. Und gegen den Durst war mit dem Getränkebrunnen vor dem Festzelt natürlich auch gesorgt. Im Festzelt genossen die Gäste über vier Tage die Musik und die kühlen Getränke. Und wem es im Festzelt zu warm wurde, der konnte das Kirmesprogramm auch von der luftigen Terrasse vor dem Festzelt genießen. Super besucht war schon der Kirmesbeginn am Freitag mit der OW-Dance-Night, der 80er Party, bei der DJ André musikalisch die 80er wieder aufleben ließ. Und dies im wirklich rappenvollen Festzelt. Da kamen nicht nur Gäste aus Oberwinter, sondern auch aus den umliegenden Orten. Der Kirmesauftakt Samstag war die Festmesse in der Pfarrkirche Sankt Laurentius, zelebriert von Pastor Heiko Marquardsen. Im Anschluss gab es für die Gäste der Festmesse Getränke und zur Musik des Tambourcorps um Stabführer Fred Jonen schwenkte René Elbern das Junggesellenfähndel zu Ehren von Pastor Marquarden. In einem Festzug zogen die Junggessellen mit dem Tambourcorps Oberwinter zum Ehrenmal, wo ein Kranz niedergelegt wurde. Weiter ging es von dort zum Festzelt. An Ortsvorsteher Jürgen Walbröl lag es mit dem Fassanstich im Beisein der Junggesellen um Vorsitzenden Kai Gantz die Kirmes offiziell zu eröffnen. Die begrüßenden Worte sprach wie gewohnt der Vorgänger des Vorsitzenden, Heinz Holthoff. Die Coverband „RÍSE“ sorgte im Anschluss mit bekannten Songs für beste Stimmung im gut besetzten Festzelt. Mit Supermusik von den Goldbach-Musikanten aus Kempenich ging es am Kirmessonntag beim Frühschoppen weiter. Am Nachmittag war mit Kaffee und hausgebackenen Kuchen auch für die Freunde süßer Genüsse bestens gesorgt und am Abend gab es für die Kirmesgäste
Tanzmusik mit dem DJ Blechkonserve. Den traditionellen Glanzpunkt der Oberwinterer Kirmes lieferte am Montag das traditionelle Hahneköppen. Nach dem erneuten Festzug und dem Fähndelschwenken von René Elbern bei den Bewohnern und Mitarbeitern des Franziskus-Seniorenhauses startete das spannende Junggesellen-Hahneköppen im vollbesetzten Festzelt. Die ersten Ehrenschläge vollzogen nach der Begrüßung durch Heinz Holthoff der scheidende Hahnekönig Ferdinand Jonen, Pastor und Präses Heiko Marquarden und Vorsitzender Kai Gantz. Acht Aspiranten legten im Anschluss auf die Hahnkönigswürde an. Die Moderation gab es von Fred Jonen, der wie gewohnt den ein oder anderen Spruch unters Volk brachte und für eine Menge Gelächter sorgt. Vor jedem Schlag gab es ein Gläschen Hochprozentiges von und mit Heinz Holthoff. Im vierten Durchgang gelang es Justus Häger den Kopf des Hahns vom Rumpf zu trennen. Riesig war der Jubel im Festzelt und der neue Junggesellenhahnekönig wurde auf den Schultern seiner Kameraden mächtig gefeiert. Beim anschließenden Bürgerhahnekönig-Wettbewerb gab es auch einige Aspiranten. Den Sieg trug letztlich Zoe Schneider davon. Riesig war wieder der Jubel im Festzelt. Den krönenden Abschluss der Kirmes Oberwinter bot am Abend der Königsball, bei dem Junggesellenhahnekönig Justus Häger und seine Königin Emilie Beinecke sowie Bürgerhahnekönig Jonas Uhrmacher und die Bürgerhahnekönigin Zoe Schneider mit Begleitung mächtig gefeiert wurden. Die Musik beim Königsball lieferten die Sunny Raindrops. Bis in die frühen Morgenstunden des Dienstags wurde der Ausklang der Laurentius-Kirmes gefeiert. Und wieder hatten die Junggesellen, allein 30 Mitglieder waren jeden Tag zum Wohle der Bevölkerung im Einsatz, eine Superkirmes organisiert und den Bürgern und Gästen vier tolle Kirmestage beschert.
AB
Die Goldbach-Musikanten sorgen beim Frühschoppen für musikalische Höhepunkte.
