Neue Weinmajestäten in Remagen proklamiert

Lea I. ist die neue Botschafterin der Stadt

19.09.2016 - 16:50

Remagen. Hochbetrieb schon am Eröffnungstag des Weinfestes am Freitag und Hochbetrieb am Samstag, dem Tag der Proklamation der neuen Majestäten. Beste Stimmung, Musik rund um die Uhr und sechs Vereine, die für kulinarische Köstlichkeiten sorgten, sowie drei strahlende und charmante Weinmajestäten, kennzeichneten das 67. Weinfest der Stadt Remagen am Wochenende.

Riesige Gästescharen aus Nah und Fern tummelten sich am Samstagnachmittag auf dem 67. Remagener Weinfest. Alle standen in den Startlöchern, um die neuen Weinregentinnen der Rhein- und Römerstadt vor den Toren des Rathauses willkommen heißen zu können.


Feierliche Proklamation


Pünktlich fuhren die neuen Majestäten mit einer offenen Kutsche auf dem Marktplatz vor. Begleitet wurden die neuen Majestäten in ihrem Festzug musikalisch vom Spielmannszug Rheinklänge unter der Stabführung von Wolfgang Möller und dem Musikkorps der Stadtsoldaten unter der Leitung von Frank Weiss. Auf der Rathausbühne warteten bereits Bürgermeister Herbert Georgi, Tourismusleiter Martin Tillmann und sein zukünftiger Nachfolger Marcel Möcking. Zunächst jedoch begrüßte Tillmann die Gäste im vollen Weindorf vor den Toren des Rathauses und wünschte vier frohe Weinfesttage.

An Bürgermeister Georgi lag es dann, die Weinmajestäten willkommen zu heißen, dem Publikum vorzustellen und sie offiziell zu proklamieren. Mit den gravierten Weinpokalen und farbenprächtigen Blumensträußen inthronisierte Georgi die strahlende Weinkönigin Lea I. Lüdenbach sowie die charmanten Weinprinzessinnen Julia Dörr und Hannah Braun, ihres Zeichens selbst ehemalige Weinkönigin. Zuvor hatte Georgi die Gäste begrüßt und den Gästen gesellige Stunden bei Weinen von Rhein und Ahr gewünscht. Sein Dank galt dem Festkomitee um Martin Tillmann, der seit 30 Jahren und in diesem Jahr das letzte Mal vor seinem Ruhestand das Weinfest organisiert. Sein Nachfolger steht mit Marcel Möcking bereits in den Startlöchern. Abwechselnd sorgten das Musikkorps der Stadtsoldaten Remagen und der Spielmannszug Rheinklänge Remagen für die musikalische Umrahmung, und die Majoretten der Stadtsoldaten unter Marion und Anna Schäfer präsentierten dazu ihre Tänze. Zum Tanz ging es dann auch für Bürgermeister Herbert Georgi, Martin Tillmann und den Einheitsführer der Feuerwehr Remagener Alexander Krahe, die mit den Weinmajestäten den Ehrentanz auf die neue Tanzfläche legten.


Begrüßung in vier Sprachen


Zuvor hatte Weinkönigin Lea Lüdenbach die Feuertaufe der ersten Rede an ihr Volk bestens bestanden und die Gäste gemeinsam mit ihren Prinzessinnen Hannah Braun und Julia Dörr in deutscher, englischer, französischer und niederländischer Sprache begrüßt. Mit ihrem Weinspruch „Ein Leben wie im Paradies gewährt uns Vater Rhein. Ich gebe zu, ein Kuss ist süß, doch süßer noch ist Wein“ wünschte die charmante Regentin den Gästen ein herrliches Weinfest in Remagen. Eine besondere Ehrung gab es für zwei Remagener Exweinköniginnen, die mit einer großen Gruppe am Samstag der Proklamation beiwohnten. Vor 60 Jahren war Gertrud Klein die gefeierte Remagener Weinkönigin und vor 25 Jahren Petra Gadsch. Beide wurden von Bürgermeister Herbert Georgi mit einem Blumenstrauß geehrt. Im weiteren Verlauf des Nachmittags konnten auf dem Marktplatz knapp 30 Gäste aus der Partnerstadt Maisons-Laffitte besonders begrüßt werden.

Ein ganz besonderer Dank des Bürgermeisters, des Tourismusleiters und der Weinmajestäten galt natürlich den Vereinen, die für die kulinarische Versorgung der vielen Gäste im Weindorf sorgten. Für schmissige Klänge, die immer wieder zum Tanzen animierten, zeichnete am Samstag die Kapelle Los Ultimos verantwortlich, und für Stimmung sorgte die niederländische Joesksapel Gans van Sjtreek, die schon seit Jahrzehnten beim Remagener Weinfest mit Platzkonzerten begeistert. AB

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Christa Spreemann:
Hallo und adventliche Grüße. Ich bin neu zu gezogen , habe aber schon von den wunderschönen Burgfestspielen gehört und würde mich freuen über den Gutschein um mir eine Meinung zu bilden in einer bis dahin hoffentlich coronafreien Spielzeit.Bleiben Sie gesund...
Gabriele Friedrich:
So kann man natürlich auch die Leute ausfragen. Ich glaube kaum das jemand hier schreibt, wie er Weihnachten feiert. Wenn 3 Geschichten hier stehen, schließe ich mich an....
Wally Karl:
Ich glaube nicht das die Politik es darauf anlegt vom Bürger verstanden zu werden. Abgehobene Gespräche werden in Politkreise als adelnd empfunden....
Gabriele Friedrich:
So ein geschwurbelter Text, nur um 100.000 Euro zu verbrennen. Bürgerinformationen sehen anders aus! WO soll WAS gemacht werden? ...
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