Franziskusfest in Karden
„Leben ist Wunder“
Beeindruckender Gottesdienst, Spendensammlung und Fest
Treis-Karden. „Leben ist Wunder“, so lautete das Motto des diesjährigen Franziskusfestes der franziskanischen Gruppe „Tautropfen“ im Dekanat Cochem.
Die Gruppe wollte damit die Teilnehmenden sensibilisieren, die Wunder in ihrem eigenen Leben zu entdecken, die Schöpfung als Wunder wahrzunehmen und Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung zu übernehmen. In einem Film über traumatisierte Kinder in Syrien wurde anschaulich, dass es an ein Wunder grenzt, dass Menschen auch nach der kriegerischen Zerstörung, trotz Trümmern und Scherben, den Lebensmut und die Freude am Leben nicht verlieren.
Der schön gestaltete Erntealtar in der St. Castorkirche und ein Franziskusbild erinnerte die Festbesucher während dem Gottesdienst immer wieder daran. Viele Menschen aus den umliegenden Orten und Ordensgemeinschaften sind zum Franziskusfest in St. Castor in Karden zusammengekommen. Darunter Gäste aus dem Kloster Sießen bei Bad Saulgau, dem die „Tautropfen“ besonders verbunden sind. Dekanatsreferentin Dietlinde Schmidt freute sich, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wolfgang Lambertz und Kreisbeigeordneten Basten begrüßen zu dürfen. Bereits im Vorfeld hatte die Gruppe „Tautropfen“ zu einer Spendenaktion für traumatisierte Kinder in Aleppo aufgerufen, bei der bisher Dank vieler Spender/innen ca. 6000 Euro zusammen kamen einschließlich der Kollekte im Gottesdienst und dem Erlös des Festes. Da noch weitere Spenden zu erwarten sind, läuft die Spendenaktion noch bis Ende November. Der Eucharistiefeier standen Pfr. Hermann-Josef Floeck und Kaplan Pater Bijeesh vor. Musikalisch begleitete Dekanatkantorin Marion Oswald an der Orgel und Andrea Valerius auf der Querflöte den Gottesdienst. Sehr berührend war das indische Lied, das Pater Bijeesh nach der Kommunion sang. Die Gruppe „Tautropfen“ hatte den Gottesdienst inhaltlich gestaltet. Im Anschluss an die Eucharistiefeier fand ein fröhliches Fest im Pfarrheim statt, zu dem alle Gäste etwas zum Essen mitgebracht hatten.
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