Besuch beim Freundschaftskreis Dimona-Andernach
Lebendige Partnerschaft auch in der Zukunft sichern
Shuki und Michal Klein waren in der Bäckerjungenstadt zu Gast
Andernach. Neben den offiziellen Gruppenbesuchen von Jugendlichen und Erwachsenen aus und in der israelischen Partnerstadt Dimona bilden immer wieder Einzelbesuche eine wichtige Basis für das Miteinander. Und wenn das Ehepaar Michal und Shuki Klein nach Andernach kommt, ist das für den Freundschaftskreis ein besonders willkommener Anlass für ein geselliges Treffen, da dabei auch weitere Vorhaben abgestimmt werden können. Shuki Klein ist sowohl der Verwaltungsdirektor von Dimona als auch der Vorsitzende des Freundschaftskreises in Dimona.
So konnte vor allem in einem gemeinsamen Gespräch der Besuch einer Andernacher Gruppe für 2017 schon jetzt verbindlich terminiert werden. Die offizielle Reise für die Erwachsenen wird von 11. bis 23. April 2017 stattfinden, zunächst mit einer kleinen Rundreise in Israel und dann mit einem mehrtägigen Aufenthalt in Dimona. Die Vorbereitungen für das Programm sind in die Wege geleitet.
Interessant war auch, was Shuki Klein über neuere Entwicklungen in Dimona zu berichten wusste. Mittlerweile verfügt die Wüstenstadt über einen Country Club mit großem Schwimmbad, das täglich von rund 2000 Personen besucht wird. Wer die Temperaturen in Dimona im Negev kennt, weiß, wie wichtig das für die Lebensqualität ist. Dazu passt, dass im September in Dimona außerdem ein Park mit einem kleinen See eröffnet wird.
Auch im ökonomischen Bereich gibt es Fortschritte. Die Stadt setzt bei der Industrieansiedlung auf mittelständische Betriebe. So haben sich mit Erfolg drei Firmen für die Herstellung von Wegwerfwindeln, Feuchttüchern und von kompostierbarem Gewebe angesiedelt.
Zwischen allen an der Partnerschaft Beteiligten in Andernach und Dimona besteht Einvernehmen, dass jüngere Generationen gewonnen werden müssen, um auch künftig eine lebendige Partnerschaft zu sichern. In Andernach freut man sich, dass es bei der letzten Wahl gelungen ist, den Vorstand insgesamt deutlich zu verjüngen. Es sollen auch Möglichkeiten für eine stärkere Kooperation in den Bereichen Sport und Kunst noch einmal geprüft werden. Erinnert wurde dabei an eine Ausstellung eines israelischen Künstlers in Andernach in den Anfängen der Partnerschaft.
