Allgemeine Berichte | 14.04.2020

Naturschutzgebiet Langfigtal:

Lebensraum seltener und in ihrem Bestand bedrohter Tiere und Pflanzen

Bitte der Verbandsbürgermeisterin: Derzeit das Ahrtal wegen Corona meiden

Durch ihre Dynamik verändert die Ahr immer wieder ihren Flusslauf.Fotos: WITE

Altenahr. Für Naturliebhaber lohnt sich immer wieder eine Wanderung durch das wildromantische Naturschutzgebiet (NSG) „Langfigtal“ in Altenahr. Diese Ahrschleife ist gleichzeitig die größte Mäanderschleife des Flusses. Durch seine Dynamik und Schönheit bietet dieses Gebiet ständig wechselnde, interessante Impressionen. Aber in Zeiten des Corona-Virus bittet die Altenahrer Verbandsbürgermeisterin, Kornelia Weigand, eindringlich, dass die sonst im Ahrtal immer willkommenen Menschen von einem Besuch an der Ahr in diesen Zeiten Abstand nehmen. Zudem ist die neue Fußgängerbrücke über die Ahr im Naturschutzgebiet Langfigtal noch nicht benutzbar (BLICK aktuell bereits). Schutzzweck der „Ahrschleife bei Altenahr“ ist die Erhaltung der Flusslandschaft mit ihren Felsbildungen aus wissenschaftlichen und naturgeschichtlichen Gründen - als Lebensraum seltener und in ihrem Bestand bedrohter Vögel und wildwachsender Pflanzen sowie wegen ihrer besonderen landschaftlichen Schönheit und Eigenart. Das Gebiet hat eine Gesamtfläche von 205 Hektar, und umfasst nicht nur die Tal- und Auenbereiche, sondern auch die angrenzenden Felsariale. Die endgültige Ausweisung als Naturschutzgebiet erfolgt am 14. Oktober 1983 durch die damalige Bezirksregierung Koblenz. Rund 470 Schmetterlingsarten wurden dort kartiert, darunter etliche Arten der „Roten Liste“ vom Aussterben bedrohter Tiere. Ebenso etwa 80 Vogelarten und sogar über 1.000 verschiedene Käferarten. Damit dieser Zustand erhalten oder verbessert werden kann, sind im Langfigtal Pflegemaßnahmen erforderlich. So werden dort die alten Weinbergsbrachen mit ihren Trockenmauern regelmäßig freigestellt. Diese Bereiche haben eine besondere Bedeutung für wärmeliebende Tiere und Pflanzen. Ebenso werden die Wiesen- und Auenflächen freigehalten. Der Wanderweg verläuft dort rund drei Kilometer dem Flusslauf der Ahr folgend. Diese interessante Passage gehört auch zum „AhrSteig“.

Wichtig sind auch die wechselnden tiefen und flachen Wasserbereiche.

Wichtig sind auch die wechselnden tiefen und flachen Wasserbereiche.

Durch ihre Dynamik verändert die Ahr immer wieder ihren Flusslauf.Fotos: WITE

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