Allgemeine Berichte | 27.03.2019

Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“

Lebhaftes Netzwerktreffen

Rund 20 interessierte Bürger waren zum Netzwerktreffen gekommen.Foto: privat

Remagen. Das Netzwerk des Projektes „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Und Mechthild Haase vom Caritasverband nannte eine Menge an Aktivitäten, Vorträgen und Einzelveranstaltungen, die das Leben in Remagen attraktiver machen. So wurden „Tipps und Tricks rund um den Rollator“ mit der Verkehrswacht vermittelt, es gab vorsorgende Maßnahmen mit den Betreuungsvereinen, ein „Klappcafé“ in der Innenstadt sowie in der Rheinhalle den gut besuchten Info- und Aktionstag „Gesund und selbstbestimmt älter werden“ mit zahlreichen Ausstellern und Akteuren im Herbst, der gemeinsam mit der Stadt Remagen veranstaltet wurde.

Bei dem Treffen konnten die Ehrenamtlichen von weiteren aktuellen Aktivitäten berichten: Mehr als 20 Stunden haben Studierende bei „Alt und Jung - gemeinsam gegen das Technik-Chaos“ ihre Hilfen angeboten. 30 ältere Menschen wurden von der Besuchsgruppe „Mit dem Herzen dabei“ seit Beginn von den elf Besucherinnen und Besuchern aufgesucht, so Organisatorin Hildegard Sebastian.

Zum Thema „Offene Fahrradgruppe“ gab Otto von Lom einen Überblick über die anstehenden Touren im Jahr 2019. Auch kurzfristige Fahrten sind geplant, wobei die etwa 40 Interessierten über einen E-Mail-Verteiler erreicht werden.

Über den Literaturkreis „Herbstzeitlese“, der sich jeden ersten Freitag nach dem Mittagstisch im Evangelischen Gemeindehaus trifft, berichteten die regelmäßigen Teilnehmer Michael Lein und Rosemarie Reich. Und wenn die Diskussion mal zu sehr vom Thema abweicht, sorgt Leiterin Irmgard Kremer-Bieber für den roten Faden.

Vor der Herbstzeitlese kann - wer möchte - am Mittagessen teilnehmen. Hier finden sich regelmäßig 40 bis 50 Gäste zusammen, die ein schmackhaftes Essen genießen, wobei man auch wegen der Geselligkeit kommt. Zehn Ehrenamtliche organisieren zurzeit den Mittagstisch und verwöhnen die Gäste, allen voran Eva Hecht, Küsterin der Evangelischen Kirche, und Elke Schneider als Ansprechpartnerin der Gruppe.

Marlene von Lom berichtete vom Offenen Treff, der an jedem ersten Donnerstag des Monats stattfindet - zurzeit im Katholischen Pfarrheim. Gestärkt mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen werden in Kleingruppen Gesellschaftsspiele angeboten. Andere „verplaudern“ den Nachmittag.

Seit Oktober 2018 gibt es das Reparaturcafé, von dem Thomas Caris, Peter Subai und Karin Warnecke ausführlicher berichteten. Einmal im Monat reparieren sechs Herren in der Kulturwerkstatt alles, was Ihnen unter den Schrauber kommt - Lampen, aber auch Warmhalteplatte, Staubsauger, Kassettenrekorder und anderes. Beim letzten Mal kamen 23 Personen mit ihren defekten Geräten, wobei die Wartezeit mit einer Tasse Kaffee verkürzt wird.

Die Spaziergangsgruppe organisieren Karin Eregger und Olaf Wulf. Und auch der monatliche Spieletreff im Katholischen Pfarrheim von Oedingen, für den Hedi Neukirchen Ansprechpartnerin ist, erfreut sich großer Beliebtheit.

Um ihre Arbeit bekannter zu machen, stellten Anton Wypior und Rolf Becker die Bürgerstiftung für bedürftige Remagener Bürger in besonderen Notlagen vor. Motivationstrainerin Mona Misko erläuterte ihr Vortragsangebot zum Thema „Gestaltung des Ruhestandes“.

Auch wurde über die Weiterentwicklung des Projekts gesprochen. Schließlich soll das „Wir-Gefühl“ in der Stadt gefördert und die „soziale Infrastruktur“ von Remagen ausgebaut werden, ein Ziel, das im Miteinander der Generationen besser gelingt. So könnte eine Ehrenamtsbörse entstehen, die Hilfen im Alltag anbietet oder vermittelt: Ehrenamtliche erledigen Kleinigkeiten, für die kein Handwerker kommt oder sie begleiten Menschen zum Arzt. Gut fanden die Teilnehmenden auch die Schaffung von Nachbarschaftscafés, den regelmäßigen Kontakt von Älteren zu Schulen und Kindergärten und einen verstärkten Austausch mit den Studierenden der Stadt. Gemeinsames Singen, ein Filmcafé und ein „Neu- und Altbürgerfest“ wurden ebenso angedacht.

Rund 20 interessierte Bürger waren zum Netzwerktreffen gekommen.Foto: privat

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