Weinkönigin Theresa hat in Ernst die Regentschaft übernommen
Leckerer Moselwein und „Funkelnder Herrenberg“
Ernst. „Funkelnder Herrenberg“ nannte sich das tolle Brillantfeuerwerk, das bereits am Freitagabend als Startschuss für das diesjährige Weinfest der Moselaner galt und den Himmel über dem Tal in ein buntes Lichtermeer hüllte. Schon zuvor hatten alle Gäste die Möglichkeit genutzt, sich am Weinbrunnen und im Weingarten am Moselufer die leckeren Festweine schmecken zu lassen. Am Alten Eichamt traf man sich dann am frühen Samstagnachmittag, um hier mit den geladenen Ehrengästen die noch amtierenden Weinmajestäten Laura, Isabell und Vanessa zu treffen, in deren Beisein sich mit Weinkönigin Theresa und den beiden Weinprinzessinnen Lydia und Stefanie auch die zukünftigen Regentinnen des „Ernster Mosel“ befanden. Deren Amtseinführung mit Krönungszeremonie fand im Anschluss auf dem Festplatz vor vielen Hundert Weinfreunden statt, die auch am Abend zuvor das bunte Spektakel am Moselhimmel verfolgt hatten.
Bei trefflicher Musikunterhaltung des Spielmannszuges und des Fanfarenzuges Ernst, sowie der Pommerner Winzerkapelle und des Schwarzwald-Quintetts, schwang man am Abend das Tanzbein, bevor mit BREVA - Wein und Weg bei Nacht eine Illumination des bekannten Wanderweges geboten wurde. Die Bremmer Stadtmusikanten geleiteten am Sonntagmorgen die Weinmajestäten zum Festplatz, wo sich bereits zahlreiche Weinfreunde einem zünftigen Frühschoppen widmeten. Back- und Konditorenkünste der Ernster Hausfrauen konnte man im Rahmen der riesigen Kaffee- und Kuchentafel genießen, während gleichzeitig der Musikverein aus Löf zur Unterhaltung aufspielte. Höhepunkt des Festtages war allerdings der farbenfrohe, historische Festumzug durch den beliebten Winzerort, der sich ab 15 Uhr seinen Weg durch die geschmückten Straßen bahnte und auf viele Hundert begeisterte Schaulustige traf. „Leben und Arbeiten im Moseldorf“ war das Thema des Festumzuges, an dem sich zahlreiche Motivwagen, Fußgruppen, Musikvereine und Spielmannszüge beteiligten. Als gegen 16.30 Uhr der Umzug am Festplatz endete, widmeten sich die Besucher in der Folge dem alljährlichen „Ernscher Entenrennen“, deren Sieger am Abend mit tollen Preisen ausgestattet wurden. Der Festmontag bot dann Spiel, Sport und kurzweiliges Gaudi für die kleinen Festbesucher, wobei auch die Koblenzer Puppenspieler mit dem Märchen „Der Froschkönig“ aufwarteten. Am Abend griff die Musikformation „Los Cuador“ zwecks flotter Unterhaltung zu ihren Musikinstrumenten und die Weinfreunde ließen sich zu den leckeren Weinen auch den berühmten „Ernscher Käs“ munden, der von den heimischen Marktfrauen zum Ausklang des Weinfestes 2016 aufgetischt wurde.
TE
In der mobilen Schmiede ging es heiß her...
