Kita Zwergenscheune in Kretz
Lehrreiche Brandschutzwochen
Kretz. „Brandschutzerziehung - was ist das? Unter diesem Motto stand eine spannende Woche im Kindergarten Kretz. Die Regie führten die Brandschutzerzieher Annika Wolff und Torben Stöver von der Freiwilligen Feuerwehr Pellenz. Mit dem Feuerwehr-Informations-Fahrzeug (FIF) und viel didaktischem Material verging die Zeit wie im Flug.
Los ging es mit einer internen Schulung der Kita-Mitarbeiterinnen im Rahmen einer Teamsitzung. Hier erläuterte Annika Wolff das Brandschutzerziehungskonzept der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Pellenz. Dieses sieht vor, dass ein Teil der Brandschutzerziehung von der Feuerwehr, also auch von den Brandschutzerziehern, übernommen wird und ein anderer Teil von den pädagogischen Fachkräften in der Einrichtung durchgeführt wird.
Ganz praktisch lernten die Kinder in der KiTa, wie ein Notruf über die 112 abgesetzt wird und was der Disponent in der Integrierten Leitstelle in Koblenz alles wissen möchte. Praktisch konnten die Kinder dann mit der Notruftelefonanlage die 112 wählen und dies in ihrer KiTa ausprobieren. Außerdem übten die Kinder das richtige Verhalten im Brandfall.
Joel Cattaux trug seine persönliche Feuerwehrschutzausrüstung mit Atemschutzgerät, um den Kindern die Angst vor einem Feuerwehrmann zu nehmen. Torben Stöver und Annika Wolff erklärten die Ausrüstung und legten großen Wert darauf, den Kindern zu vermitteln, dass sie sich im Brandfall nicht verstecken dürfen, sondern sofort das Haus verlassen müssen, ohne etwas mitzunehmen.
Am Abend veranstalteten die Brandschutzerzieher gemeinsam mit dem Kindergarten einen Informationsabend für die Eltern. Dieser wurde mit Fotos der Brandschutzerziehungswoche untermalt, die die Einrichtung in mehreren Collagen für die Eltern angefertigt hatte. Zahlreiche Eltern kamen, um sich über die Brandschutzwoche zu informieren. Wolff und Stöver erläuterten ihnen den Sinn der Brandschutzerziehung und den Ablauf der Brandschutzwoche. Auch die Initiative für brandverletzte Kinder „Paulinchen e.V.“ wurde den Eltern und Erzieherinnen vorgestellt. Abschließend erläuterte Annika Wolff die häufigsten Notfälle im Kindesalter mit ihren Anzeichen und wie man sich in den jeweiligen Situationen verhalten sollte. Anschließend konnte die Reanimation von Kindern und Erwachsenen praktisch geübt werden.
Dann wurde es für die Kinder der Zwergenscheune richtig aufregend. Sie besuchten die Freiwillige Feuerwehr in Kretz. Dort wurden die Kinder zunächst begrüßt und Annika fasste die Wochen noch einmal zusammen und wiederholte verschiedene Lerninhalte. Anschließend wurde den Kindern in Kleingruppen die Fahrzeughalle, die Fahrzeuge und deren Beladung kindgerecht gezeigt.
Danach wurde die Halle mit Disconebel „vernebelt“ und mit einem Strömungslüfter der Feuerwehr Kretz entraucht. Dabei wurde den Kindern auch der Lüfter, der eigentlich für die gefährlichen Rauchgase gedacht ist, näher gebracht.
Zum krönenden Abschluss wurde gemeinsam mit den Kindern ein Standrohr gesetzt und ein kleiner Löschangriff aufgebaut, so dass jedes Kind auch einmal „löschen“ durfte. Natürlich blieben dabei nicht alle trocken.
Auf der Rückfahrt und beim anschließenden Mittagessen hatten die Kinder noch viel zu erzählen.
BA
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