Allgemeine Berichte | 14.01.2019

Vorlesewettbewerb im Gymnasium im Kannenbäckerland

„Lesen ist Kino im Kopf“

Leni Knetsch ist die beste Vorleserin der Schule – Schüler lesen ausdrucksstark und mit großer Begeisterung

Die erfolgreichen Vorleser. Leni Knetsch (li.) machte den ersten Platz. Foto: Privat

Höhr-Grenzhausen. „Lesen ist Kino im Kopf“ – Unter diesem Motto fand der diesjährige Schulentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs für Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe im vorweihnachtlich geschmückten Mehrzweckraum des Gymnasiums statt. Dieser seit 1959 jährlich stattfindende Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. ausgeschrieben und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben.

Den neun teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 6a, 6b und 6c, die sich bereits in ihren Klassen als Siegerinnen und Sieger qualifiziert hatten, merkte man ihre Nervosität kaum an. Und sie wurden von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern sowie ihren Deutschlehrern mit viel aufmunterndem und anerkennendem Applaus unterstützt. Die Klassen 6b und 6c unter der Leitung ihres Musiklehrers Harald Bast stimmten die Zuhörer zu Beginn mit einer unterhaltsamen, musikalischen Darbietung auf die Veranstaltung ein. In deren Mittelpunkt solle die Freude am Lesen und vor allem der Spaß am Vorlesen und Zuhören stehen, betonte der Schulleiter Nino Breitbach, der die Schülerinnen und Schüler herzlich begrüßte. Durch den Wettbewerb führte Christina Heim-Cleppien, die auch für die Organisation im Vorfeld verantwortlich zeichnete.

Und dann wurde es ernst! Für den Wettbewerb lasen die Klassensiegerinnen und Klassensieger zunächst einen vorbereiteten Textausschnitt aus einem eigenen Buch vor. Im Anschluss daran musste im zweiten Durchgang eine unbekannte Textstelle aus einem Jugendbuch vorgelesen werden. Nach fast anderthalb Stunden abwechslungsreicher und gelungener Präsentationen durch die Schülerinnen und Schüler zog sich die Jury, die aus Deutschlehrerinnen und -lehrern der Schule (Britta Reifenrath, Cornelia Stützle und Mark Betzing) sowie dem Schüler Alexander Kouril (Stufe 12) bestand, zur Beratung zurück.

Bei den wirklich guten Leistungen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmern fiel der Jury die Entscheidung nicht leicht, doch schließlich stand die beste Vorleserin unserer Schule fest: Leni Knetsch (6c) konnte die Jury mit ihrer ausdrucksstarken und lebendigen Art des Vorlesens überzeugen und sich somit für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifizieren. Leni darf nun im kommenden Jahr ihr Können auf dem Kreisentscheid unter Beweis stellen. Dann erhielten alle Klassensiegerinnen und Klassensieger ihre Urkunden und konnten sich ein Buchpräsent aussuchen. Insgesamt eine rundum gelungene Veranstaltung mit einer glücklichen Schulsiegerin.

Pressemitteilung

des Gymnasiums

im Kannenbäckerland

Die erfolgreichen Vorleser. Leni Knetsch (li.) machte den ersten Platz. Foto: Privat

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