Allgemeine Berichte | 20.09.2016

Stadtbücherei Höhr-Grenzhausen

Lesesommer ließ keine Langeweile aufkommen

Projekt endete mit Urkundenverleihung und großer Tombola

Zahlreiche Kinder und Jugendliche konnten sich über Urkunde und Preise freuen, die sie aus den Händen von Stadtbürgermeister Michael Thiesen erhielten. privat

Höhr-Grenzhausen. Es war endlich wieder soweit. Alle Lesesommer-Absolventen waren in die Stadtbücherei Höhr-Grenzhausen eingeladen, ihre Urkunde aus den Händen von Stadtbürgermeister Michael Thiesen entgegenzunehmen. Die Verlosung der vielen gespendeten Preise gestaltete sich wieder sehr spannend. In diesem Jahr konnten sich Annika Schlag und Jana Höwer über die beiden Hauptpreise, jeweils ein E-Book-Reader, freuen. Zwar konnte nicht jeder gewinnen, aber ohne Trostpreis brauchte keiner nach Hause zu gehen. Dies wäre ohne die Sponsoren Superior Graphite, Töpferapotheke, Cafe Meurer, Apotheke am Park, Schreibwaren Fuhr, Kröbersche Apotheke, Buchhandlung Reuffel, Naspa, Volksbank, Kreissparkasse Rhein-Sieg, Mein Buchhaus und die Eisdiele La Ceramica nicht möglich gewesen. Alles in allem war der Lesesommer wieder ein großer Erfolg und wird im nächsten Jahr natürlich wiederholt.

Neue Romane in der Bücherei

Glaser, Brigitte: „Bühlerhöhe“. Rosa Silbermann wird 1952 mit einem geheimen Auftrag in das Nobelhotel Bühlerhöhe geschickt. Die emigrierte Jüdin arbeitet für den israelischen Geheimdienst. Ihre Gegenspielerin ist die misstrauische Hausdame Sophie Reisacher. Keine von ihnen vertraut der beschaulichen Landschaft des Schwarzwalds. Und beide wissen von einem geplanten Attentat auf Bundeskanzler Adenauer, wobei jede ihre eigenen Pläne verfolgt. Carr, J. L.: „Ein Monat auf dem Land“. Sommer 1920 im nordenglischen Oxgodby: Als auf dem Bahnhof ein Londoner aus dem Zug steigt, weiß gleich das ganze Dorf Bescheid: Er ist der Restaurator, der das mittelalterliche Wandgemälde in der örtlichen Kirche freilegen soll. Doch was steckt hinter der Fassade des stotternden und unter chronischen Gesichtszuckungen leidenden Mannes? Oruna, Maria: „Das Versprechen der Schwestern“. Der Londoner Oliver Gordon hat von seiner Mutter ein herrschaftliches Sommerhaus an der nordspanischen Steilküste geerbt. Doch sein Plan, es in ein Hotel zu verwandeln, gerät schnell ins Stocken: Bei Umbauarbeiten wird ein Skelett in den Mauern des Hauses gefunden. Ein Relikt aus der Zeit des Bürgerkriegs? Archer, Jeffrey: „Im Schatten unserer Wünsche“ - Die Clinton Saga 4. Bristol 1957: Der Vorsitzende der Barrington Schifffahrtgesellschaft wird zum Rücktritt gezwungen - für Emma Clifton ist dies die Gelegenheit, den Posten zu übernehmen und Macht über die Gesellschaft zu gewinnen. Doch die tragischen Ereignisse um ihren Sohn Sebastian, der in einen Autounfall verwickelt wurde, legen einen Schatten über Emma und ihren Mann Harry. Wood, Naomi: „Als Hemingway mich liebte“. Im Sommer 1926 fahren Hemingway und seine Frau Hadley von Paris in ihr Haus in Südfrankreich. Sie verbringen ihre Tage mit Schwimmen, Bridge, Drinks und Hadleys bester Freundin Pauline. Dass sie zugleich Hemingways Geliebte ist, scheint Mrs. Hemingway Nummer eins in Kauf zu nehmen - vorerst. Bald ist klar: Weder sie noch Pauline wird die letzte Ehefrau sein. Basierend auf Briefen und anderen authentischen Quellen beschwört Naomi Wood nicht nur die immer wieder scheiternden Ehen des Schriftstellers herauf, sondern auch die Atmosphäre in den Kreisen der Bohème jener Zeit. Eine tragische, herzzerreißende, großartig erzählte Geschichte über das Scheitern vierer Frauen an einem charismatischen Mann und erfolgreichen Schriftsteller.

Zahlreiche Kinder und Jugendliche konnten sich über Urkunde und Preise freuen, die sie aus den Händen von Stadtbürgermeister Michael Thiesen erhielten. Foto: privat

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