Lesung mit Ahrtaler Autor in Köln
Kreis Ahrweiler/Köln. Migration, Integration, Kölner Silvesternacht: keine einfachen Themen. Doch genau diese standen im Mittelpunkt der Lesung des Ahrweiler Autors Joachim Heyna im Bürgerhaus Köln-Zollstock. Gemeinsam mit dem Rhein-Mosel-Verlag, dem Kölner Flüchtlingsrat und dem Allgemeinen Bürgerverein Zollstock stellte Heyna seinen neuen Roman „Je näher du mir kommst“ vor – ein literarisches Nachdenken über Angst, Verantwortung und die Kraft der Begegnung. Begleitet von Fotos der Originalschauplätze in Köln und Mittenwald las Heyna ausgewählte Passagen aus dem Roman. Darin nimmt der Kölner Theo Schmitz im Herbst 2015 spontan den syrischen Flüchtling Samir bei sich auf. Was als Geste der Hilfsbereitschaft beginnt, gerät ins Wanken, als Theos Tochter in der Silvesternacht Opfer sexueller Gewalt wird – und Samir spurlos verschwindet.
Im anschließenden Gespräch griff Moderator Claus-Ulrich Prölß, Geschäftsführer des Kölner Flüchtlingsrats, zentrale Fragen auf und befragte den Autor zu seinen Beweggründen. „Die damaligen Ereignisse ließen mich als Schriftsteller nicht kalt. Sie schrieen geradezu danach, literarisch verarbeitet zu werden“, erklärte Heyna. Und betonte: „Auch unbequeme Gedanken dürfen sein. Entscheidend ist, wie wir uns letztlich verhalten – im Sinne von Mitmenschlichkeit und Verantwortung.“ Das Publikum brachte lebhaft eigene Erfahrungen und Sichtweisen ein. Viele bestätigten: Je näher man Geflüchteten kommt, desto differenzierter wird der Blick. Die Lesung wurde so zu einem Raum des Austauschs – offen, ehrlich, nahbar. Am Ende herrschte Einigkeit: Gerade bei sensiblen Themen sind Zuhören und Toleranz unverzichtbar.
Für besondere Freude sorgte Gabi Klein von der Kölner Freiwilligen Agentur e.V.: Der Erlös des Abends wurde dem Verein gespendet. Heyna plant weitere Lesungen in diesem Format auch im Bonner Raum und im Ahrtal.
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