Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin
Letzte Sommerkirche des Jahres
Lahnstein. Mit sommerlichen Temperaturen und einer besonderen Atmosphäre fand zum Ende der Sommerferien die letzte Sommerkirche dieses Jahres vor der Johanniskirche in Lahnstein statt. Vorbereitet wurde der Gottesdienst von Mitgliedern der Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin, die sich inhaltlich intensiv mit dem Sonntagsevangelium auseinandergesetzt hatten: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen; wie froh wäre ich, es würde schon brennen“.
Das Vorbereitungsteam griff die Symbolik des Feuers auf und entwickelte verschiedene Gedanken dazu. Während Feuer oft mit Zerstörung verbunden wird, wurde im Gottesdienst die andere Seite betont: Feuer als Sinnbild für Gott, für Licht, Wärme und Lebendigkeit. Jesus selbst sei in die Welt gekommen, um diese Botschaft zu entfachen und die Menschen in der Liebe Gottes zu stärken.
Musikalisch setzte die Gruppe Jeton aus Vallendar besondere Akzente. Mit ihrer mitreißenden Musik verliehen die Musikerinnen dem Gottesdienst eine festliche und zugleich persönliche Note, die von den Besucherinnen mit großem Applaus aufgenommen wurde. Als Zugabe gab es das irische Segenslied „Möge die Straße uns zusammen führen...“
Mehr als 40 Gläubige waren der Einladung gefolgt und erlebten vor der Johanniskirche einen lebendigen und abwechslungsreichen Gottesdienst. Im Anschluss blieb die Gemeinde noch beisammen: Bei Wein und Wasser, serviert aus der Ape von Christian Gerlach, entwickelten sich viele gute Gespräche, die das Miteinander stärkten.
Mit diesem Gottesdienst endete die diesjährige Reihe der Sommerkirche – begleitet von vielen positiven Rückmeldungen. Für das Team der Kolpingfamilie ist dies Ansporn und Motivation, auch künftig mit kreativen Ideen und spirituellen Impulsen das Gemeindeleben zu bereichern.
