Allgemeine Berichte | 01.02.2021

Brandeinsatz in Weitersburg

Letzte große Bewährungsprobe des alten Einsatzfahrzeuges

Der Löschzug Weitersburg konnte zügig mit hoher Personalstärke mittels TSF-W und Mannschaftstransportwagen am Einsatzort eintreffen und unmittelbar mit Angriffstrupps unter Pressluftatmern (PA) die Brandbekämpfung von mehreren Fahrzeugen im Vollbrand im Inneren einer Halle aufnehmen.Foto: privat

Weitersburg. Im Jahr 2018 wurde der Löschzug Weitersburg mit einem modernen Mittleren Löschfahrzeug (MLF) ausgestattet, welches sich seitdem bei verschiedensten Einsätzen sehr gut bewährt hat.

Wie jedoch so oft, lernt man die modernste Ausstattung erst dann richtig zu schätzen, wenn sie einmal nicht zur Verfügung steht. Am 26 Januar war das MLF zu planmäßigen Wartungs- und Umbauarbeiten bei einer Fachfirma. Als Ersteinsatzfahrzeug wurde das mehr als 25 Jahre alte TSF-W wieder fit gemacht um den Brandschutz auch an diesem Tag in der Gemeinde Weitersburg sicherzustellen. Zeitgleich wurde der Hallenboden im Gerätehaus Weitersburg erneuert, d.h. die unbeheizte kleine Halle musste notdürftige als Umkleideraum hergerichtet werden, da die eigentliche Fahrzeughalle nicht betreten werden durfte.

Denkbar schlechte Voraussetzungen für eine B3-Alarmierung „Industriehallenbrand“ Auf den Schafmorgen in Weitersburg am 26. Januar gegen 17 Uhr, welche trotzdem in gewohnt gutem Ablauf gemeistert werden konnten.

Der Löschzug Weitersburg konnte zügig mit hoher Personalstärke mittels TSF-W und Mannschaftstransportwagen am Einsatzort eintreffen und unmittelbar mit Angriffstrupps unter Pressluftatmern (PA) die Brandbekämpfung von mehreren Fahrzeugen im Vollbrand im Inneren einer Halle aufnehmen.

Gerade in einer Situation, in welcher das gewohnte Equipment nicht wie üblich zur Verfügung steht, ist es immens wichtig sich auf das schnelle Eintreffen der anderen Löschzüge der gesamten Verbandsgemeinde Vallendar verlassen zu können. Innerhalb weniger Minuten waren die Löschfahrzeuge aus Vallendar, Niederwerth und Urbar vor Ort. Dadurch konnte die Einsatzstelle schnell in zwei Abschnitte geteilt werden und der Brandherd mit ausreichend Personal von zwei Seiten angegangen werden. Sowohl durch ein geöffnetes Hallentor, wie auch mittels Schiebeleiter durch ein rückwärtiges Fenster konnten Angriffstrupps unter PA vorgehen.

Zwischenzeitlich konnten durch weitere nachrückende Kameraden die Logistik und der Nachschub an Atemluftflaschen sichergestellt werden.

Nachdem die Fahrzeug-Brände unter Kontrolle waren, wurde intensiv nach weiteren Glutnestern innerhalb der Halle gesucht. Durch die gute Wärmeleitung der Stahlträgerkonstruktion war die Gefahr weiterer Entzündungen in Decken- und Wandbereichen gegeben. Mittels Wärmebildkamera wurde die gesamte Halle intensiv abgesucht, anschließend Vertäfelungen und Isolierung entfernt und Brandnester abgelöscht. Dieses Vorgehen dauerte bis weit in die Nacht hinein und konnte nur durch Wechselschichten der vier Löschzüge der VG kontinuierlich aufrechterhalten werden.

Der Löschzug Weitersburg bedankt sich für die hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Kameraden der gesamten Feuerwehr der Verbandsgemeinde Vallendar und die tatkräftige Hilfe des DRK Ortsvereins Weitersburg, besonders für die optimale Versorgung der mehr als 50 Einsatzkräfte. Des Weiteren bedankten sie sich beim Rettungsdienst für die schnelle Sicherstellung der Verletztenversorgung. Gerade vor dem Hintergrund, dass zeitweilig bis zu acht Feuerleute gleichzeitig unter PA in einer Industriehalle mit hohem Gefahrenpotential (Hitze, Photovoltaik, brennbare Flüssigkeiten und Gase, etc.) tätig waren, ist es gut zu wissen, dass im Notfall eine optimale Versorgung durch Rettungsdienst und DRK-Ortsverein sichergestellt war. Ebenso bedankten sie sich für die gute und reibungslose Zusammenarbeit mit den Kräften der Polizeiinspektion Bendorf sowie der Kriminalpolizei Koblenz.

Pressemitteilung der

VG Vallendar

Der Löschzug Weitersburg konnte zügig mit hoher Personalstärke mittels TSF-W und Mannschaftstransportwagen am Einsatzort eintreffen und unmittelbar mit Angriffstrupps unter Pressluftatmern (PA) die Brandbekämpfung von mehreren Fahrzeugen im Vollbrand im Inneren einer Halle aufnehmen.Foto: privat

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