Allgemeine Berichte | 23.01.2025

Pastoraler Raum Maifeld-Untermosel

Letzter-Hilfe-Kurs – „Am Ende wissen, wie es geht“

Der Kurs bot eine wertvolle Gelegenheit, mehr Sicherheit im Umgang mit dem Lebensende, dem Tod und der Palliativversorgung zu gewinnen.Foto: privat

Kobern. Viele kennen „Erste-Hilfe-Kurse“ oder wissen zumindest grob, wie man Verletzten hilft und möglichst schnell Unterstützung organisiert. Aber „Letzte Hilfe“? Die Vorstellung, einen Sterbenden zu begleiten, macht vielen Menschen Angst. Dennoch wird fast jeder früher oder später mit Sterben und Tod konfrontiert. Um darauf besser vorbereitet zu sein, fand am 17. Januar ein vierstündiger „Letzte-Hilfe-Kurs“ in Kobern statt, organisiert vom Arbeitskreis Trauer im Pastoralen Raum Maifeld-Untermosel. Der Kurs bot 18 Teilnehmenden eine wertvolle Gelegenheit, mehr Sicherheit im Umgang mit dem Lebensende, dem Tod und der Palliativversorgung zu gewinnen.

Kursleiterin Daniela Kiefer-Fischer (Krankenschwester, Hospiz- und Palliativpflegekraft) und ihre Kolleginnen vermittelten den Teilnehmenden wichtige theoretische Grundlagen – aber auch konkrete Handgriffe und einfache Maßnahmen, die im Umgang mit sterbenden Menschen hilfreich sind: Was erwartet mich, wenn ich Angehörige beim Sterben begleite? Wie kann ich ihr Leiden lindern? Wo finde ich Unterstützung, wenn ich selbst nicht weiterweiß? Der Kurs lieferte Antworten auf diese Fragen und schaffte Raum für Gespräche. Im Gegensatz zur Ersten Hilfe, bei der es um das Überleben und die Verlängerung von Lebenszeit geht, steht bei der Letzten Hilfe das Lindern von Leid und das Bewahren von Lebensqualität im Vordergrund.

Der Kurs bot den Teilnehmenden außerdem Gelegenheit, eigene Erfahrungen zu teilen und Fragen zu stellen. In einer offenen und respektvollen Atmosphäre setzten sich die Anwesenden mit den Themen Krankheit und Tod auseinander. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: „Es war beeindruckend, mit welcher großen Kompetenz und Erfahrung die Referentinnen das komplexe Thema aufbereitet haben. Ich konnte viele wertvolle Informationen und Anregungen mitnehmen“, sagte ein Teilnehmer. Eine weitere Teilnehmerin ergänzte: „Der Kurs hat mich dazu angeregt, mich gelassener mit dem Sterben auseinanderzusetzen und mit meinen Liebsten zu klären, was zu Lebzeiten geregelt werden kann.“

Die Teilnehmer*innen verließen den Kurs mit einem gestärkten Gefühl der Sicherheit und dem Wissen, dass sie in schwierigen Situationen besser für andere da sein können – und auch für sich selbst.

Für weitere Informationen zum Arbeitskreis Trauer im Pastoralen Raum Maifeld-Untermosel steht Gemeindereferentin Renate Schmitt zur Verfügung (renate.schmitt@bistum-trier.de). Gute Informationen rund um das Thema Sterbebegleitung finden sich außerdem unter www.letztehilfe.info oder beim Verein FOR YOU – Sterbebegleitung und Lebensbeistand e.V. unter www.foryou-verein.de.

Der Kurs bot eine wertvolle Gelegenheit, mehr Sicherheit im Umgang mit dem Lebensende, dem Tod und der Palliativversorgung zu gewinnen. Foto: privat

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