Pfarrgemeinde St. Lubentius Kobern feiert Pfarrfest
Letztes Pfarrfest als selbstständige Gemeinde
Kobern. Die Pfarrgemeinde St. Lubentius Kobern feierte am Pfingstsonntag ihr diesjähriges Pfarrfest. Ein historisches Ereignis- historisch deswegen, weil es das letzte Pfarrfest als selbstständige Gemeinde vor dem Übergang zur Pfarrei der Zukunft Ochtendung war. Gleichzeitig blickte der Pfarrgemeinderat auf 50 Jahre Tätigkeit mit einer kleinen Ausstellung zurück und ehrte damit auch die vielen ehrenamtlichen Mitglieder der letzten 50 Jahre. Vielfach wurden Fragen nach der Zukunft von St. Lubentius gestellt. „Geht es weiter“? Die Antwort lautet: „Es geht weiter! Aber anders“. Hierzu ist aber weiterhin das Engagement der Menschen vor Ort erforderlich. Der Tag begann um 10:45 Uhr mit einem Gottesdienst, der vom Kirchenchor „Cäcilia“ Kobern-Gondorf unter Leitung von Sinje Schmidt-Dötsch musikalisch mitgestaltet wurde. Am E-Piano begleitete Ralf Dötsch den Chor. Im Gottesdienst begrüßte Dechant Jörg Schuh auch zwei neue Messdiener, und zwar Leni Dittert und Constantin Brümmer, und führte sie in ihren Dienst ein. Gleichzeitig wurden einige ältere Messdiener mit einem Lob für ihren Dienst in den vergangenen Jahren verabschiedet. Danach ging das Fest bei schönem Wetter rund um die Kirche und im Pfarrzentrum weiter. Fleißige Hände hatten den Außenbereich und das Pfarrzentrum hergerichtet. Für das leibliche Wohl war natürlich bestens gesorgt. So wurde Spießbraten und Bratwürste angeboten. Die vielen Salate wurden von Gemeindemitgliedern gespendet. Natürlich fehlten Kaffee und Kuchen, der allesamt ebenfalls gespendet wurde, nicht. Neben alkoholfreien Getränken und Bier waren Weine aus heimischen Kellern im Ausschank. Die Pfarrbücherei war geöffnet und am Nachmittag besuchten die „Klinik Clowns“ aus Koblenz das Fest und erfreuten die Anwesenden, vor allem die Kinder, mit ihren Späßen. Der offizielle Teil des Tages wurde mit einem musikalischen „Abendlob“, welches unter dem Leitthema „Frieden“ stand, beschlossen. Der Projektchor „Maifeld-Untermosel“ unter Leitung von Sinje Schmidt-Dötsch hatte es sich nicht nehmen lassen, dieses „Abendlob mit Liedern und Texten zu gestalten. Der Chor wurde von Ralf Dötsch am Klavier und Jana Neuert an der Querflöte begleitet. Der Weinbrunnen war am Ende des Tages noch lange geöffnet, sodass man hier noch einige Zeit verweilen und die Ereignisse des Tages Revue passieren lassen konnte.
Pressemitteilung
Pfarrverwaltungsrat Kobern
