Andernach macht mit bei der „Earth Hour 2026“
„Licht aus. Zeichen an.“
Andernach. Warum die „Essbare Stadt“ und das neue Klimawandelanpassungskonzept ein starkes Signal für Klimaschutz, Verantwortung und Zusammenhalt setzen.
Die Stadt Andernach beteiligt sich im Jahr 2026 an der weltweiten Aktion „Earth Hour“ und setzt damit ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Engagement.
Am Samstag, 28. März 2026, heißt es um 20.30 Uhr Ortszeit: Licht aus für eine Stunde. Weltweit werden bekannte Bauwerke, öffentliche Gebäude, Unternehmen und Privathaushalte für 60 Minuten ihre Beleuchtung abschalten. Was bleibt, ist ein starkes Symbol für den Schutz des Planeten, für Zusammenhalt und für die Hoffnung auf eine nachhaltige Zukunft.
Für Andernach ist die Teilnahme weit mehr als eine symbolische Geste. Als „Essbare Stadt“ steht Andernach seit Jahren bundesweit für eine nachhaltige, ökologische und bürgernahe Stadtentwicklung. Öffentliche Grünflächen werden hier als Nutzflächen gestaltet, auf denen Obst und Gemüse wachsen – zum Pflücken für alle. Dieses Konzept verbindet Klimaschutz, Biodiversität, Umweltbildung und soziales Miteinander auf beispielhafte Weise. Die Earth Hour knüpft unmittelbar an diese Haltung an: Sie erinnert daran, wie eng Alltag, Ernährung und Lebensstil der Menschen mit dem Klima verbunden sind.
Zugleich hat die Stadt kürzlich ihr neues Klimawandelanpassungskonzept erarbeitet. Dieses zeigt konkrete Maßnahmen auf, mit denen Andernach auf die bereits spürbaren Folgen des Klimawandels reagiert – etwa auf zunehmende Starkregenereignisse oder Trockenphasen in Folge von Hitzeperioden, die im bundesweiten Vergleich 2025 insbesondere in Andernach zu spüren waren. Klimaschutz und Klimaanpassung gehen dabei Hand in Hand: Während die „Earth Hour“ das Bewusstsein für die Reduzierung von Emissionen stärkt, setzt die Stadt parallel strukturelle Maßnahmen um, um die Lebensqualität langfristig zu sichern.
Im Rahmen der „Earth Hour“ wird Andernach am 28. März 2026 die Beleuchtung ausgewählter öffentlicher Gebäude für eine Stunde abschalten. Namentlich genannt handelt es sich um: Stadtmuseum, Stadtmauer, Rheintor, Alter Krahnen, Am Helmwartsturm, Geysir Infocenter, Ochsentor, Historisches Rathaus, Bollwerk, Parkdeck „Kunst am Bau“. Darüber hinaus ruft die Stadtverwaltung Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen dazu auf, sich ebenfalls zu beteiligen – sei es durch das Ausschalten der Beleuchtung zu Hause oder durch Beiträge in den sozialen Medien, die das gemeinsame Engagement sichtbar machen.
Oberbürgermeister Christian Greiner betont: „Die ´Earth Hour´ ist ein einfaches, aber kraftvolles Zeichen. Sie macht deutlich, dass Klimaschutz uns alle angeht – weltweit und direkt hier vor Ort in Andernach. Als ´Essbare Stadt´ und mit unserem Klimawandelanpassungskonzept übernehmen wir Verantwortung und gestalten aktiv eine nachhaltige Zukunft.“
Mit der Teilnahme an der Earth Hour 2026 unterstreicht Andernach erneut seinen Anspruch, ökologische Verantwortung, innovative Stadtentwicklung und bürgerschaftliches Engagement miteinander zu verbinden – für eine lebenswerte Stadt heute und für kommende Generationen.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Andernach
