Lüftelberger Dorfkirche leuchtet wieder
Licht der Hoffnung
Lüftelberg. „Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht“. Diese Zeile aus dem Buch Jesaia im Alten Testament gehört zu den Texten, die im Laufe der Adventszeit in den katholischen Kirchen gelesen werden. Der Text wird seit Jahrhunderten auf die Geburt Jesu bezogen und ist natürlich auch wegen der dunklen Jahreszeit sehr passend. Die Lüftelberger Petrus-Gemeinde hat diese Zeile als Motto für ihre täglichen Adventsgottesdienste übernommen. Jeden Abend ab 17 Uhr wird die Kirche von innen in verschiedenen Farben beleuchtet. Wie auf dem Adventskranz jede Woche eine Kerze mehr angezündet wird, wird auch die Kirche jede Woche etwas heller strahlen. Das Licht ist Ausdruck der Hoffnung auf ein Ende dieser bleiernen Zeit und auf die von den Christen erhoffte Erlösung durch Jesus Christus. Außerdem leuchtet die Zahl des Tages in einem Fenster auf. Die Petrus-Gemeinde trifft sich abends auf dem Kirchhof – oder bei schlechtem Wetter in der Kirche - zu einem kurzen Adventsgottesdienst. Mit Licht und Gottesdienst möchte die Gemeinde die Menschen in Lüftelberg wie schon im Frühjahr kurz aus dem Corona-Alltag holen und auf Weihnachten einstimmen. Für die Lichtinstallation zeichnet wieder Rafael Buttlies verantwortlich, unterstützt vom Theaterverein Lüfthildis Mysterienspiele e.V., der Scheinwerfer zur Verfügung stellt. Die Kirche ist noch bis zum 6. Januar 2021 abends von 17 Uhr bis Mitternacht beleuchtet.
