Allgemeine Berichte | 19.04.2016

Ein musikalisch literarischer Abend im Alten Bahnhof Puderbach

Liebe ist ein unordentliches Gefühl

Julie Georgis, Martina Müller-Greis und Justina Lisson boten ein abwechslungsreiches Programm. -UB-

Puderbach. Am vergangenen Wochenende lud die Projektgruppe Jugend, Kultur und Soziales der Verbandsgemeinde Puderbach zu einem musikalisch literarischen Abend mit dem Thema „Liebe ist ein unordentliches Gefühl“ in den Alten Bahnhof in Puderbach ein.

Was stellt man sich unter einer solchen Veranstaltung mit diesem Titel vor? Musik, Auszüge aus verschiedenen literarischen Werken und auch Gesang. Alles drei bekamen die Zuschauer, die am Sonntagabend den Weg in den Alten Bahnhof gefunden hatten, geboten. Julie Georgis, Martina Müller-Greis und Justina Lisson hatten ein abwechslungsreiches Programm mit klassischer Musik und Liebesbriefen von Schubert und Brahms zum Thema Romantik mitgebracht, das immer wieder von modernen Textauszügen der unterschiedlichsten Art aufgelockert wurde.

Romantik update 2016

Es gab ein Romantik update 2016, in dem Julie Georgis versuchte zu erklären, warum Romantik für Frauen und Männer offensichtlich nicht immer das Gleiche ist. Außerdem erklärte sie den Gästen das AMEFI-Dilemma (Alles mit einem für immer), das der Tod einer jeden Beziehung ist, weil es Erwartungen schafft, die der Mensch mit all seinen Schwächen und Fehlern niemals erfüllen kann.

Auch die Frage danach, inwieweit Geld das Machtgefüge in einer Beziehung beeinflusst, wurde beantwortet.

Die Wissenschaft durfte natürlich auch nicht fehlen. Eindrucksvoll schilderte Julie Georgis in der Rolle eines etablierten Ornithologen das Verhalten das Grauen Würgers und wie es sich als Paradebeispiel der Evolution auf Frauen und Männer in unserer heutigen Zeit übertragen lässt.

Der lustige Aspekt des ständigen Strebens nach Liebe kam in einigen Auszügen aus „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ und in dem hoffnungsvollen Ausblick „Tapas im Bett“ zur Sprache.

Begleitet wurden die Texte durch die klassischen Gesangseinlagen von Martina Müller-Greis und Justina Lisson am Klavier.

So führte das Trio die Zuschauer in abwechslungsreicher Manier durch mehrere Jahrhunderte, in denen sich eins nie geändert hat – die Liebe hat immer und wird immer eine entscheidende Rolle in unseren Leben spielen. Und sie ist definitiv ein unordentliches Gefühl, denn sie ist für jeden anders und doch kann niemand ohne sie leben.

Mit klassischer Musik wurde das Publikum verzaubert.

Mit klassischer Musik wurde das Publikum verzaubert.

Julie Georgis versuchte zu erklären, warum Romantik für Frauen und Männer offensichtlich nicht immer das Gleiche ist.

Julie Georgis versuchte zu erklären, warum Romantik für Frauen und Männer offensichtlich nicht immer das Gleiche ist.

Julie Georgis, Martina Müller-Greis und Justina Lisson boten ein abwechslungsreiches Programm. Fotos: -UB-

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