Rund 400 Teilnehmer beim traditionellen Martinszug der Schule am Wald Adendorf
Lieder, Lichter und eine sehr schöne Atmosphäre von Anfang bis Ende
Wachtberg-Adendorf. An einem Mittwoch im November fand in Adendorf der traditionelle Martinszug der Schule am Wald statt. Die Kinder hatten sich um 17.45 Uhr bei ihren Klassenlehrerinnen versammelt und starteten pünktlich um 18 Uhr.
Sie folgten dem St. Martin, der in diesem Abschnitt von Sophia Goertz auf dem Pferd eines Arzdorfer Reitstalls mit dem schönen Namen Penny Lane dargestellt wurde. Zwischen den Klassen eins und zwei beziehungsweise drei und vier spielte das Tambourcorps „in Treue fest“ aus Fritzdorf, in dem sehr viele ehemalige Schüler der kleinen Dorfschule musizieren.
Die Feuerwehr begleitete gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr mit etwa 20 Kräften den Zug und stellte die notwendigen Straßensperrungen sicher.
In diesem Jahr fand das Martinsfeuer wegen des Neubaugebiets an einem neuen Platz statt, nämlich am Ende der Georg-von-Loë-Straße auf einer Pferdeweide. Im Anschluss zogen die Kinder, Eltern, Großeltern und weitere Besucher zur Schule zurück und genossen dort das gesellige Beisammensein bei Kinderpunsch und leckeren Martinswecken.
In der Arena begrüßten die Kinder der Schule am Wald den St. Martin, der nun ohne Pferd und in neuer Gestalt alias Markus von Sturm den Heiligen Mann darstellte, mit zwei Martinsliedern. Rektorin Martina Linten begrüßte alle Teilnehmer des Zugs, den St. Martin, die Helfer und die Gäste und bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung der Feuerwehr, des Tambourcorps, der Ortsvereine und der Elternvertreter. Nur durch die Hilfe vieler Hände konnte auch in diesem Jahr wieder dieses schöne Fest realisiert werden. Die Finanzierung des Zugs hatten die Kinder selbst bewerkstelligt, indem sie tagelang durch den ganzen Ort gezogen waren und Martinslose verkauft hatten. Die glücklichen Gewinner konnten ihre Preise noch am selben Abend in der Schule in Empfang nehmen.
Auch an diejenigen, die aus Altersgründen an dem seit Urzeiten stattfindenden Martinszug nicht teilnehmen konnten, wurde natürlich gedacht. Am auf den Zug folgenden Samstag wurden alle Senioren über 75 Jahre die Martinswecken nach Hause gebracht. Mit rund 400 Teilnehmern hatte die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder einen vollen Erfolg zu verzeichnen. Ein solcher Erfolg sei nur durch die vielen helfenden Hände und die Mitarbeit auch ehemaliger Schüler möglich gewesen, berichtete Direktorin Martina Linten. Eine besondere Freude war es für viele Teilnehmer und Beobachter am Straßenrand, dass die Martinslieder in diesem Jahr gut hörbar und musikalisch mit der Platzierung der Kapelle in der Mitte des Zugs gut begleitet waren.
An etlichen Häusern fand man Laternenschmuck zum Martinszug. Foto: Chris Weber
St. Martin alias Markus von Sturm verteilte Wecken an die Kinder. Foto: Chris Weber
