Allgemeine Berichte | 05.09.2017

Erster Kirchenmusiktag in Koblenz

Lieder, die nah am Menschen sind

Am 23. September soll die Musik auch aus Kirchen und Konzertsälen hinausgetragen werden - 15 Kinder- und Erwachsenenchöre beteiligen sich

Die Organisatoren des Kirchenmusiktage (v. l.): Thomas Oster, Joachim Aßmann, Manfred Faig, Peter Stilger und Peter Uhl (vorne). Nicht mit im Bild ist Torsten Stendenbach.  BSB

Koblenz. Kinder- und Kirchenchöre aus Koblenz und der Region wollen am neu in Koblenz installierten Kirchenmusiktag am Samstag, 23. September, unter dem Motto „Singen ver-bin-det“ Koblenz zum Klingen bringen. Seit etwa einem Jahr beschäftigt sich das Organisationsteam mit der Projekt-Idee und ihrer Ausgestaltung. Regionalkantor Manfred Faig, Fachstelle Kirchenmusik, sowie den Dekanatskantoren Joachim Aßmann und Dr. h. c. Peter Stilger (Dekanat Koblenz), Thomas Oster (Dekanat Maifeld-Untermosel), Peter Uhl (Dekanat Rhein-Wied) und Torsten Stendenbach (Dekanat Kirchen) ist es gelungen, für die musikalische Gestaltung des Tages zehn Erwachsenenchöre mit zweihundert und fünf Kinderchöre mit neunzig Sängern zu gewinnen.

Den musikalischen Rahmen bilden ein von allen Chören gemeinsam ab 10.30 Uhr zelebriertes Morgenlob in der Herz-Jesu-Kirche und ein um 18 Uhr beginnender Abschlussgottesdienst in der Basilika St. Kastor mit Weihbischof Jörg M. Peters. In der dazwischen liegenden Zeit, von 14 bis etwa 15.30 Uhr, schwärmen in bunter Mischung Kinder und erwachsene Chormitglieder aus, um Kirchenmusik aus Kirchen und Konzertsälen hinauszutragen in vier soziale Einrichtungen in Koblenz. Spielorte sind die Mutterhauskirche im Marienhof, die Kapelle St. Bruno der Geschwister de Haye’sche Stiftung, die Stiftung Eltzerhof und die Kapelle des Brüderhauses. Die Chorgruppierungen wollen den Patienten und Bewohnern mit ihren 30- bis 45-minütigen Konzerten, die vielfach auch in die Zimmer übertragen werden, eine wertvolle Weile des Musikgenusses und kulturelle Bereicherung ihres Alltags schenken.

In der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr werden Kirchenmusikfreunde vor die Wahl gestellt: Bach in der Citykirche oder Orgel in der Basilika St. Kastor. Unter der Leitung von Dekanatskantor Aßmann werden in der Citykirche der Kirchenchor Herz Jesu sowie verschiedene Instrumentalisten ein Chorkonzert „Rund um Bach“ präsentieren. Dargeboten werden Kompositionen von Bach, seinen Vorbildern, seinen Schülern und seinen Nachkommen. Das St.-Kastor-Orgelkonzert mit Dekanatskantor Uhl steht unter der Überschrift „Orgelstadt Paris“ und soll hörbar machen, wie es in Paris klingt. Uhl verweist auf die Bedeutung der Stadt als Mekka der Organisten wegen der Vielzahl der dort klingenden Orgeln und der aus der Stadt hervorgegangenen großen Musikernamen, wie Gabriel Fauré und Camille Saint-Saëns, die das Orgelmusikleben nachhaltig prägten. Beide Konzerte sind kostenfrei für jedermann zugänglich.

Währenddessen gibt der bekannte Zauberphilosoph Andino in der Aula des Görres-Gymnasiums eine nicht öffentliche Zauber-Vorstellung für die am Kirchenmusiktag teilnehmenden Kinder. Das „zauberhafte“ Projekt erarbeitet er im Rahmen der Interkulturellen Wochen gemeinsam mit Flüchtlingskindern.

Beginnend mit „Behutsam leise nimmst du fort“ und endend mit „Wäre Gesanges voll unser Mund“ wird der Kirchenmusiktag jegliche Theorie links liegen- und ausschließlich die Musik zu Wort kommen lassen – „mit besonders vielen Liedern, die nah am Menschen sind“. BSB

Die Organisatoren des Kirchenmusiktage (v. l.): Thomas Oster, Joachim Aßmann, Manfred Faig, Peter Stilger und Peter Uhl (vorne). Nicht mit im Bild ist Torsten Stendenbach. Foto: BSB

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