Allgemeine Berichte | 29.04.2024

Kreisfeuerwehrverband Neuwied kam zur Delegiertenversammlung zusammen

Lob für die Feuerwehrkameraden

Von links: Ralf Seemann, Bernd Dillbahner, Andreas Schmidt, Matthias Lemgen, Marcel Hof, Martin Heumann, Sandra Schopp, Knut Walldorf, Andreas Buhr, Holger Kurz und Armin Bierbrauer  Foto: Kreisfeuerwehrverband/Wolfgang Tischler

Neuwied. Im Bürgerhaus von Torney trafen sich die Delegierten des Kreisfeuerwehrverbandes Neuwied zu ihrer turnusgemäßen Versammlung. Auf der Tagesordnung standen 14 Punkte, die es abzuarbeiten galt. Der stellvertretende Vorsitzende Marcel Hof führte durch den Abend. Er musste den Vorsitzenden Walter Eudenbach, der aus gesundheitlichen Gründen nicht vor Ort sein konnte, vertreten. In die Begrüßung der anwesenden Kameradinnen und Kameraden schloss er die Ehrengäste, darunter Vertreter des Landesfeuerwehrverbandes und der Nachbarkreise Altenkirchen und Westerwald, ein. Marcel Hof konnte die Beschlussfähigkeit der Versammlung feststellen. Als Erstes gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute der verstorbenen Kameradinnen und Kameraden.

Seemann: Engagement nicht selbstverständlich

Für die Stadt Neuwied war der Erste Beigeordnete Ralf Seemann zur Versammlung gekommen. In seinem Grußwort sprach er den Anwesenden seinen Dank aus, in den er auch den Dank der Verwaltung und der Bevölkerung einschloss. Es sei nicht selbstverständlich, Tag und Nacht bereit zu sein, sich für die Hilfe in Not geratener Mitmenschen einzusetzen. Wenn der Alarm kommt, heißt es aufzuspringen, alles stehen und liegen zu lassen und zum Feuerwehrhaus zu eilen. Für die Angehörigen sei dies oft nicht angenehm, denn die gemeinsamen Aktivitäten würden jäh unterbrochen. Insofern schloss Seemann auch die Angehörigen in seinen Dank ein. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Holger Kurz betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit des Verbandes, der die Interessen der Wehren nach außen vertritt und vielfältige Aktivitäten, wie zum Beispiel Seminare ausübt.

Geschäftsführer Armin Bierbrauer stellte im Anschluss die Aktivitäten der abgelaufenen zwei Jahre vor. Dem Verband gehören aktuell 1.760 aktive Mitglieder, neun Fördervereine und eine Einzelperson an. Der Kassenbericht von Knut Walldorf gab einen Einblick über die Einnahmen und Ausgaben. Die Kassenprüfer bescheinigten eine sehr gute und übersichtliche Buchhaltung. Somit stand einer Entlastung des Vorstandes nichts im Wege. Sie erfolgte einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen.

Der stellvertretende Vorsitzende Marcel Hof stand aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Die Versammlung schlug den bisherigen Kassenverwalter Knut Walldorf für dieses Amt vor. Für seine vakante Stelle wurde Sandra Schopp vorgeschlagen. Beide wurden einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt. Als neue Kassenprüfer wurden Andreas Buhr und Florian Polifka gewählt. Der für die nächsten beiden Jahre vorgelegte, ausgeglichene Haushaltsplan fand ebenso die Zustimmung der Versammlung.

Kreisjugendfeuerwehrwart Matthias Lemgen trug die Haushaltspläne des Kreisjugendfeuerwehrverbandes vor, die einstimmige Zustimmung fanden. Er berichtete von dem 40-jährigen Jubiläum und dem Zeltlager in Thalhausen. 236 Mitglieder sind derzeit in der Jugendfeuerwehr des Kreises aktiv. Pro Jahr wechseln zwischen 20 und 25 Jugendliche in den aktiven Dienst. Die Betreuer und Helfer leisteten im abgelaufenen Zeitraum 3.325 Stunden im Dienst der Jugendfeuerwehr. Lemgen kündigte an, dass er für eine Wiederwahl im Sommer nicht mehr zur Verfügung stehen werde.

Ehrungen

Andreas Buhr wurde mit der Ehrennadel des Kreisverbandes ausgezeichnet. Martin Heumann und Matthias Lemgen erhielten vom Landesverband die Ehrennadel in Silber.

Von links: Ralf Seemann, Bernd Dillbahner, Andreas Schmidt, Matthias Lemgen, Marcel Hof, Martin Heumann, Sandra Schopp, Knut Walldorf, Andreas Buhr, Holger Kurz und Armin Bierbrauer Foto: Kreisfeuerwehrverband/Wolfgang Tischler

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