HV Vallendar im Duell der Willensstärke:
Löwen zeigen Zähne, aber keine Beute
Vallendar. Die Vallendarer Löwen vom Handballverein Vallendar (HVV) traten ein herausforderndes Auswärtsspiel gegen den Drittligaabsteiger VTV Mundenheim an. Nach einer unbefriedigenden Vorstellung im letzten Heimspiel gegen Dansenberg war die Motivation für eine starke Leistung hoch, obwohl die personelle Situation durch das Fehlen von Gabriel Ramaj, dem letzten verbliebenen Linkshänder im Kader, kritisch war. Das Team von Trainer Veit Waldgenbach zeigte vom Anfang an einen hohen Kampfgeist und Leidenschaft. Mit einer unerwarteten, offensiven 3:3-Deckung überraschten sie die Gastgeber. Die Offensivaktionen der Vallendarer Löwen zeigten deutliche Verbesserungen, und sie fanden innovative Lösungen, um die robuste Abwehr der Gegner zu durchbrechen. Bis zur 15. Minute gelang es sogar, einen Vorsprung von vier Toren zu erzielen, und stellte die favorisierten Gastgeber vor erhebliche Herausforderungen. Doch Mundenheim kämpfte sich zurück und konnte mit einem direkten Freiwurf das Spiel bis zur Halbzeitpause auf 17:17 ausgleichen.
Nach der Pause kam Mundenheim mit erhöhtem Engagement und Angriffslust zurück auf das Feld und übernahm wiederholt die Führung. Die Vallendarer hielten jedoch bis zur 40. Minute und einem Spielstand von 22:20 tapfer dagegen. Danach machte sich der hohe Kräfteverschleiß bemerkbar, und die Gastgeber nutzten jeden Fehler konsequent aus. Trainer Waldgenbach nahm daraufhin beim Stand von 25:20 in der 43. Minute eine Auszeit, um seine Mannschaft neu zu formieren. Obwohl die Auszeit ihre Wirkung zeigte und im Angriff wieder gute Chancen kreiert wurden, reichte es nicht für eine erfolgreiche Aufholjagd. Mundenheim konnte das Spiel letztendlich mit einem Ergebnis von 35:29 für sich entscheiden.
Im nächsten Spiel am Samstag, dem 30. September empfangen die Vallendarer Löwen die HSG Worms in der heimischen Halle. Das Ziel ist klar: Der erste Heimsieg soll her.
Die Spieler, die für HV Vallendar auf dem Platz standen, waren Lorenz, Orth (beide im Tor), Schmitt (1), Lohner (1), Schaub, Schmidt (10), Schröder (5), Busse (2), Waldgenbach, Schüller (6), Franielczyk (2), Corcilius (2).
BA
