Allgemeine Berichte | 16.12.2021

Theater auf der Landesbühne im Schlosstheater Neuwied

Loriot - Dramatische Werke

„Das Jodeldiplom“ ist den Fans in guter Erinnerung: „Da habe ich was eigenes“. Lustiger Sketch mit augenzwinkernder Gesellschaftskritik über die Emanzipation der Frauen in den 1970ger Jahren.Foto: Schlosstheater

Neuwied. Im Neuwieder Schlosstheater geht es auch zum Jahresende turbulent zu. Das beweist das Stück „Loriot - Dramatische Werke“ eindrücklich. Dazu liefert der Altmeister des hintergründigen Humors, Vicco von Bülow alias Loriot das komödiantische Material. Zu Lebzeiten hat er viele Rollen in seinen Sketchen auch gern selbst übernommen und bleibt seinem Publikum in bester Erinnerung - Loriot hat zweifelsohne Kultstatus. Da ist es sicherlich eine besondere Herausforderung für die Mitglieder der Neuwieder Theatertruppe, seine Sketche adäquat auf die Bühne zu bringen. Das gelingt in diesem Fall gut, weil Regisseur Jan Bodinus ein Gespür für die Szenen und deren Inhalte hat, ebenso wie die Darsteller Stella Withenius, Claudia van Veen, Sören Ergang, Stefan Gebelhoff und Karl-Heinz Dickmann, die ihr komödiantisches Talent ausleben können und es zur Freude des Publikums auch tun. Ob die „Herren im Bad“ mit der legendären Gummiente, die „Paarberatung“, „Das Jodeldiplom“ oder das traute Zwiegespräch der Eheleute vor dem Konzertbesuch: Die Sketche von Loriot sind unsterblich. Was zu beweisen war.

Weitere Vorstellungen sind noch bis zum Januar kann man auf www.schlosstheater.de Karten buchen, Tel. 02631-22288HE

„Das Jodeldiplom“ ist den Fans in guter Erinnerung: „Da habe ich was eigenes“. Lustiger Sketch mit augenzwinkernder Gesellschaftskritik über die Emanzipation der Frauen in den 1970ger Jahren.Foto: Schlosstheater

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