Solarverein Goldene Meile

„Macht die Dächer voll“

Mini-Symposium in der Remagener Rheinhalle am 24. Januar

„Macht die Dächer voll“

Referentin Susanne Jung. Foto: privat

28.12.2018 - 11:55

Remagen. Am 24. Januar führt der Solarverein Goldene Meile e. V. seine Veranstaltungsreihe „Mini-Symposium“ mit der elften Ausgabe unter dem Titel „Macht die Dächer voll (Teil 2)“ fort. Beginn der Veranstaltung im Foyer der Rheinhalle in Remagen ist diesmal 18.30 Uhr. Die Weltklimakonferenz in Kattowitz zeigte erneut, dass die Staatengemeinschaft nicht rechtzeitig wirksame Maßnahmen gegen den beschleunigt wirkenden verheerenden Klimawandel ergreift. Zudem hat der Gesetzgeber im Eiltempo ein Energiesammelgesetz verabschiedet, das ebenfalls keine wirksamen Maßnahmen gegen den Klimawandel enthält. Im Lichte dessen müssen die Bürger ihr Schicksal verstärkt selbst in die Hände nehmen, um dem Kreistagsbeschluss von 2011 „100 Prozent Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis 2030“ und den Ergebnissen des Bundesforschungsprojekts EnAHRgie nun wirksame Maßnahmen folgen lassen. Das schier unerschöpfliche Potenzial der Sonnenenergie ist dafür ideal geeignet. Der Solarverein führt deshalb einen zweiten Teil von „Macht die Dächer voll“ durch und zeigt auf, wie man der Nutzung der Sonnenenergie im Landkreis Ahrweiler zum Durchbruch verhelfen kann.

Das Impulsreferat hält Susanne Jung, Diplom-Ingenieurin und Öffentlichkeitsreferentin im Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. sowie Beisitzerin bei der Clearingstelle EEG/KWKG in Berlin, wenn es um Rechtsthemen zur Photovoltaik bzw. zu Energiespeichern geht. Im zweiten Referat des Abends trägt Malte Zieher, Politikwissenschaftler und Master of Sustainability Economics and Management sowie Vorstandsmitglied im Bündnis Bürgerenergie e.V. zum komplexen rechtlichen Rahmen für Eigenverbrauchs-, Mieterstrom- und Gemeinschafts-Solaranlagen vor. Sein Hauptaugenmerk gilt dabei dem Engagement von Bürgern, denen die Europäischen Union (EU) einen verbesserten Rechtsrahmen für die erneuerbare Eigenversorgung und den Bürgerstromhandel anbietet.

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Franz-Josef Dehenn:
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juergen mueller:
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Brauchtum in Gefahr

aus Oberwinter:
Die von "näher dran" wissen, was da so seit Jahren und Jahrzehnten so (schief) gelaufen ist. Mit Corona hat das nicht viel zu tun. Die Berichterstattung wird oberflächlich gehalten um gewissen Personen nicht zu nahe zu treten. Diese Katastrophe war vorauszusehen - aber nicht abwendbar....
K. Schmidt:
Warum wird in dem Bericht so oft auf Corona hingewiesen? Oberwinter hat über 3.700 Einwohner, plus Potential aus den Nachbarorten. Wenn dann ein Verein dort nur 15 Mitglieder hat, hat das mit Corona doch nix zu tun. Es gibt Traditionsvereine, die zeitgemäß fortbestehen können. Schützenvereine gehören...
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