Die Stefan-Andres-Realschule plus lud zu ihrem zweiten Varieté-Abend ein
Magie und Showtanz, Akrobatik und Gesang
„Stars“ um Silvia Chylka entführten die Zuschauer in die Stadt, die niemals schläft
Unkel. Zu einem Varieté-Abend der „Stars“ mit Rock, Magie und Showtanz, Akrobatik und Gesang sowie einem amerikanischen Buffet hatte die Stefan-Andres-Realschule plus in den Multifunktionsraum eingeladen. War die Fachschaft Französisch unter der Leitung von Frau Silvia Chylka vor zwei Jahren noch unter dem Jules Verne-Motto ‚in 80 Minuten um die Welt‘ unterwegs gewesen, so ging es dieses Mal zusammen mit Tänzern, Turnern und Sängern in „die Stadt, die niemals schläft“, in den Melting Pot New York. Einzig und allein der Lehrerchor samt Rektorin Bettina Stenz traute sich nicht, dem Udo Jürgens-Hit „Ich war noch niemals in New York“ entsprechend, einmal zu verrückt sein und aus allen Zwängen zu flieh‘n.
Ganz anders die erwartungsfrohen Gäste der Stars, deren silbern-blinkende „Sterne“ von der Decke des Raumes herabhingen. Bereitwillig folgten sie Edita Ahmeti und Adrian Müller in den Big Apple, hatte Silvia Chylka den beiden doch ihr Ticket überlassen, um selber einen Französisch-Kongress in Kanada besuchen zu können. Das hinderte sie allerdings nicht, textsicher Louane Emeras „Avenir“ mit zu singen, während das Publikum begeistert klatschend die Sänger rhythmisch begleitete. Und auch beim Disco-Tanz zu Eva Simons Hit „Hey Mister Policeman“ war die „Französin“ des Stars-Kollegiums auf der Bühne mit dabei.
Nach dem Cop in Harlem trafen Edita und Adrian mitten in der 8,5-Millionen-Stadt den Bad Hönninger Ijaz Yay Ali, der nach seinem sozialen Jahr an der Unkeler Schule längst ein bekannter Singer-Songwriter geworden ist, wie er postwendend, nach dem Hit von Sting „Englishman in New York“, mit einem eigenen Lied bewies. Im Central Park mitten in Manhattan begegneten die beiden dann auf der „Great Lawn“, der großen Wiese in der Mitte des Parks, nicht nur ballsicheren Kickern, sondern auch zahlreichen anderen Sportlern, wie den Salto-, Rad- und Flick-Flack-schlagenden Turnern.
Bevor sich die beiden Schüler auf ihrer Sightseeing-Tour durch New York Sehenswürdigkeiten wie dem Times Square, der Freiheitsstatue oder dem Empire State Building widmeten und die Menschen in Chinatown oder Little Italy, der Bronx oder in Brooklyn kennenlernten, mussten sie sich in einem Döner-Laden ausgiebig stärken. In dem wurde ihnen nicht nur ein Glas schwarzer Tee serviert; musikalisch mit einem türkischen Lied bestens unterhalten wurden sie auch von ihrer Mitschülerin Ece. Im weiteren Verlauf verzauberte etwa ein Magier oder auch die Stars-Orff-Gruppe die Zuschauer, bevor es dann zum Leidwesen aller wie schon in „Avenir“ hieß: „Tout est terminé!“ - bis zum dritten Varieté-Abend der Unkeler Stars. DL
„Ich war noch niemals in New York“, gestand der Chor der Lehrer.
