Allgemeine Berichte | 27.04.2022

Aktionsgruppe Koblenz: Krieg stoppen, Menschen helfen

Mahnwache zur Solidarität mit UkrainerInnen und allen weltweit Flüchtenden

Koblenz. Mehr als 100 Menschen haben an der Mahnwache für „Solidarität mit UkrainerInnen und allen weltweit Flüchtenden“ teilgenommen. Am Zentralplatz in Koblenz hat die „Aktionsgruppe Koblenz: Krieg stoppen, Menschen helfen“ eine Mahnwache organisiert mit Redebeiträgen sowie Ständen zu Spendenmöglichkeiten (Mission Lifeline für UkrainerInnen auf der Flucht, Libereco für ukrainsche Bevölkerung, JournalistInnen im Kriegsgebiet unterstützen), Aktions- und Informationsständen der Seebrücke Koblenz und Amnesty International sowie einen Diskussionsstand, der von den Parteien Volt und Die Linke betreut wurde. Zudem konnten Kinder Friedenstauben basteln und anmalen. Einige der Friedenstauben wurden anschließend im Koblenzer Rathaus aufgehangen. Redebeiträge hielten die Seebrücke Koblenz, Pulse of Europe, die Queerbeauftragte der Stadt Koblenz Ruby Nilges sowie Oliver Antpöhler-Zwiernik für die Linkspartei und Detlef Barsuhn für die Partei Volt. Thematisiert wurde in den Redebeiträgen die dramatische Situation in der Ukraine, die politische Bedeutung des Krieges für Europa, aber auch, was der Angriffskrieg an Traumata für jeden einzelnen hinterlässt.

Deutlich gemacht wurde auch, dass die Notwendigkeit der Solidarisierung und Hilfe sich auf alle weltweit Flüchtenden beziehen muss. Hierfür steht auch die Ausstellung von Amnesty International „Menschen auf der Flucht“, die parallel zur Mahnwache im Foyer des Forum Mittelrhein eröffnet wurde und noch bis zum 7. Mai besichtigt werden kann.

Besucht wurde die Mahnwache auch von einer großen Zahl an UkrainerInnen. Spontan hatte Nataliya Dzianisava von der belarussichen Gemeinschaft RAZAM angeboten, einen Großteil der Reden ins Russische zu übersetzen, wofür ihr die Veranstaltenden ganz besonders danken. Am Ende machte sie auch darauf aufmerksam, dass zwischen Regierung und der Bevölkerung streng unterschieden werden müsse, denn der Großteil der belarussichen Bevölkerung stehe uneingeschränkt hinter den UkrainerInnen und wünsche sich ebenfalls einen demokratischen und freiheitlichen Staat. Die Mahnwache schuf eine Begegnungsmöglichkeit, durch die neue Bekanntschaften und Netzwerke geschlossen werden konnten. Die „Aktionsgruppe Koblenz: Krieg stoppen, Menschen helfen“ will daran weiter anknüpfen - alle die mitmachen wollen, können sich unter der Email-Adresse aktionsgruppekoblenz@posteo.de melden.

Pressemitteilung der

Aktionsgruppe Koblenz:

Krieg stoppen, Menschen helfen

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