Krankenhaus bekommt einen Namenspatron und heißt ab sofort Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg
Malteser Krankenhaus unter dem Schutz des Seligen Gerhard
Bonn. In einem feierlichen Festakt wurden gleich drei Anlässe im Malteser Krankenhaus auf dem Hardtberg gewürdigt:
Das Krankenhaus steht nun unter dem Schutz des Seligen Gerhard und bekommt damit auch einen neuen Namen. Der Eingangsbereich des Hauses wurde neugestaltet und nun offiziell eingesegnet. Und nicht zuletzt wurden die Ordensschwestern des Herz Jesu Konvents begrüßt, die in das Krankenhaus gezogen sind.
Ein Patron für das Krankenhaus: Der Selige Bruder Gerhard
Der Selige Gerhard gründete vor mehr als eintausend Jahren einen Orden, aus dem wiederum später der Malteserorden entstand. Das Hospital, das Gerhard in Jerusalem leitete, zeichnete sich durch besondere Haltung gegenüber den Kranken und Verletzten aus: Die Patienten wurden als „Herren“ betrachtet und so wurden sie auch behandelt.
„Hier spiegelt sich die christlich-katholische Grundhaltung wider: Bedürftige werden wie unser Herr Jesus Christus behandelt. Ein Grundsatz, der auch 1000 Jahre später nichts an Aktualität verloren hat“, erklärte Philipp Freiherr von Loë, Kuratoriumsvorsitzender des Malteser Krankenhauses, im Rahmen der Feierstunde. Um diese Haltung und das Patronat des Seligen Gerhard auch im Namen des Krankenhauses zu verdeutlichen, heißt das Malteser Krankenhaus auf dem Hardtberg nun offiziell Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg. „Bonn/Rhein-Sieg ist unsere geografische Orientierung - der Selige Gerhard die geistig-spirituelle“, so Pater Victor Gisbertz in der Heiligen Messe anlässlich des Patronatsfestes.
Neue Eingangshalle empfängt Patienten und Besucher
Auch optisch hat das Malteser Krankenhaus ein neues Erscheinungsbild: Die Eingangshalle der Klinik wurde vollständig neugestaltet und heißt Besucher und Patienten nun in einer freundlichen Atmosphäre willkommen. Sie ist mit italienischem Granitboden, mineralischem natürlichen Putz an den Wänden, einem neuen Lichtkonzept und großen Fenstern ausgestattet.
Zentrales Element der neuen Eingangshalle ist das Gemälde „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!“ der Künstlerin Veronica Gräfin von Degenfeld.
„Dieses Werk verbildlicht auf eine außergewöhnlich gelungene Art das Fundament unseres Glaubens“, so Walter Bors, Regionalgeschäftsführer des Krankenhauses.
Die Künstlerin selbst erklärte während des Festaktes, warum ihr Werk so gut in ein Krankenhaus passe: „Es macht Mut, nicht aufzugeben!“
„Große Bereicherung“: Ordensschwestern ziehen in das Malteser Krankenhaus
Vier Ordensschwestern des Herz Jesu Konvents leben seit einiger Zeit im Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg. Sie wurden im Rahmen des ersten Patronatsfestes offiziell begrüßt.
Eine der Schwestern ist in der Seelsorge tätig, die anderen drei arbeiten in der Krankenpflege. Kuratoriumsvorsitzender Philipp Freiherr von Loë kennt eine der Schwestern von einer gemeinsamen Pilgerreise und erzählte dem Publikum bei der Feierstunde: „Selbst nach einer anstrengenden Nachtschicht hat sie morgens die Patienten mit einem Strahlen in den Augen geweckt. Ich freue mich, dass unsere Patienten dies nun auch erleben dürfen!“
Auch Regionalgeschäftsführer Walter Bors teilt diese Freude: „Ehrwürdige Schwestern, Sie sind eine große Bereicherung für unser Haus und wir freuen uns sehr, dass Sie da sind!“
Freude über den neuen Schutzpatron des Krankenhauses, die neue Eingangshalle und den Einzug der Herz Jesu-Schwestern: Pater Victor Gisbertz (Krankenhausseelsorger), Karl Prinz zu Löwenstein (Vorsitzender der Geschäftsführung, Malteser Deutschland gGmbH), Dr. Erich Prinz von Lobkowicz (Präsident der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser Ritterordens), Dr. Franz Graf von Harnoncourt (Geschäftsführer Medizin und Pflege, Malteser Deutschland gGmbH), Walter Bors (Regionalgeschäftsführer), Philipp Freiherr von Loë (Kuratoriumsvorsitzender) (von links nach rechts) und die Herz Jesu Schwestern in der neuen Eingangshalle des Malteser Krankenhauses Seliger Gerhard. Foto: Privat
