Aus 300 Schülern wurden kleine Artisten
„Manege frei!“
Projektwoche mit dem Pädagogischer Mitmachzirkus „ZappZarap“
Rheinbach. „Manege frei!“, hieß es vergangene Woche in der Turnhalle der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Sürster Weg in Rheinbach. Nach vielen Überlegungen um eine Projektwoche mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen eins bis vier hatte die Lehrerin Ariane Beulmann wohl den besten Vorschlag mit einer Projektwoche „Zirkus“. Sie nahm Kontakt mit verschiedenen Anbietern auf und schlussendlich fiel die Entscheidung zugunsten der Zirkusschule „ZappZarap“, den wandernden pädagogischen Zirkus.
Eine Menge Arbeit
Doch vor den eigentlichen Vorstellungen der Kinder stand eine Menge an Arbeit für die Lehrerinnen der GGS an. Denn zunächst lernten die Lehrerinnen selbst was es heißt, im Zirkus aufzutreten. Sie mussten nämlich alle Darbietungen, die ihre Schülerinnen und Schüler während der Vorstellung zeigen sollten selbst erst Mal erlernen, einüben und präsentieren. „Wir waren danach fix und fertig“, meinte lachend Lehrerin Beulmann.
Jede Menge Spaß
Nachdem den Schülern dann die einzelnen Möglichkeiten für einen Zirkusauftritt vorgestellt wurden, konnten sie selbst entscheiden, an welchem Workshop sie teilnehmen wollten. Vier Tage vormittags übten die Kinder ihre Rolle beim Auftritt ein und hatten jede Menge Spaß dabei. Erfreulich, dass alle 300 Kinder ihren Platz in der einstündigen Präsentation fanden. Zur Premiere war auch Bürgermeister Stefan Raetz gekommen. Er bedankte sich für die tolle Leistung der Trainerinnen und bei Rektor Bernhard Thomas. Dann wurde es ernst. „Zirkusdirektor“ Thomas übergab an die „Profis“ und der Vorhang ging auf für die „Security“. Die Dame und der Herr im schwarzen Mantel und dunkler Sonnenbrille informierten die Besucher über die Regeln im Zirkus.
Viel Beifall
Der anschließende Einmarsch aller Akteure der Vorstellung wurde mit viel Beifall belohnt. Eltern, Großeltern, Lehrerinnen und Gäste fieberten nun der Vorstellung entgegen.
Was die Besucher dann alles erlebten und zu sehen bekamen war einfach schön, aufregend und spannend bis zuletzt. Die Kinder waren ganz bei der Sache und zeigten beim Jonglieren, Zaubern, Balancieren, am Trapez, auf der Kugel und auch beim Tanz, was sie gelernt hatten.
Den Zuschauern stockte der Atem
So manches Mal stockte den Zuschauern der Atem bei den Vorstellungen. So etwa, als die kleinen Künstler mit nackten Füßen auf Glasscherben traten oder sich als Fakire auf ein Nagelbrett setzten. Viel Applaus erhielten die Kinder, als sie „halsbrecherische“ Kunststücke auf vier zusammengestellten Leitern zeigten. Aber auch die Körperbeherrschung beim Seiltanz fand viel Anerkennung. Nach einer kleinen Pause ging das bunte Treiben weiter und noch mehr Kunststücke und Zauberei ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Mit lang anhaltendem Applaus wurden die kleinen Akteure im gemeinsamen Finale für ihre wunderschönen Darbietungen belohnt.
Als wahrhaftig kleine Artisten präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler der GGS Sürster Weg beim Projekt „Zirkus“.
