Allgemeine Berichte | 01.04.2014

Aus 300 Schülern wurden kleine Artisten

„Manege frei!“

Projektwoche mit dem Pädagogischer Mitmachzirkus „ZappZarap“

Platz frei für die Diva mit freischwebender Flasche. STEIN

Rheinbach. „Manege frei!“, hieß es vergangene Woche in der Turnhalle der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Sürster Weg in Rheinbach. Nach vielen Überlegungen um eine Projektwoche mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen eins bis vier hatte die Lehrerin Ariane Beulmann wohl den besten Vorschlag mit einer Projektwoche „Zirkus“. Sie nahm Kontakt mit verschiedenen Anbietern auf und schlussendlich fiel die Entscheidung zugunsten der Zirkusschule „ZappZarap“, den wandernden pädagogischen Zirkus.

Eine Menge Arbeit

Doch vor den eigentlichen Vorstellungen der Kinder stand eine Menge an Arbeit für die Lehrerinnen der GGS an. Denn zunächst lernten die Lehrerinnen selbst was es heißt, im Zirkus aufzutreten. Sie mussten nämlich alle Darbietungen, die ihre Schülerinnen und Schüler während der Vorstellung zeigen sollten selbst erst Mal erlernen, einüben und präsentieren. „Wir waren danach fix und fertig“, meinte lachend Lehrerin Beulmann.

Jede Menge Spaß

Nachdem den Schülern dann die einzelnen Möglichkeiten für einen Zirkusauftritt vorgestellt wurden, konnten sie selbst entscheiden, an welchem Workshop sie teilnehmen wollten. Vier Tage vormittags übten die Kinder ihre Rolle beim Auftritt ein und hatten jede Menge Spaß dabei. Erfreulich, dass alle 300 Kinder ihren Platz in der einstündigen Präsentation fanden. Zur Premiere war auch Bürgermeister Stefan Raetz gekommen. Er bedankte sich für die tolle Leistung der Trainerinnen und bei Rektor Bernhard Thomas. Dann wurde es ernst. „Zirkusdirektor“ Thomas übergab an die „Profis“ und der Vorhang ging auf für die „Security“. Die Dame und der Herr im schwarzen Mantel und dunkler Sonnenbrille informierten die Besucher über die Regeln im Zirkus.

Viel Beifall

Der anschließende Einmarsch aller Akteure der Vorstellung wurde mit viel Beifall belohnt. Eltern, Großeltern, Lehrerinnen und Gäste fieberten nun der Vorstellung entgegen.

Was die Besucher dann alles erlebten und zu sehen bekamen war einfach schön, aufregend und spannend bis zuletzt. Die Kinder waren ganz bei der Sache und zeigten beim Jonglieren, Zaubern, Balancieren, am Trapez, auf der Kugel und auch beim Tanz, was sie gelernt hatten.

Den Zuschauern stockte der Atem

So manches Mal stockte den Zuschauern der Atem bei den Vorstellungen. So etwa, als die kleinen Künstler mit nackten Füßen auf Glasscherben traten oder sich als Fakire auf ein Nagelbrett setzten. Viel Applaus erhielten die Kinder, als sie „halsbrecherische“ Kunststücke auf vier zusammengestellten Leitern zeigten. Aber auch die Körperbeherrschung beim Seiltanz fand viel Anerkennung. Nach einer kleinen Pause ging das bunte Treiben weiter und noch mehr Kunststücke und Zauberei ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Mit lang anhaltendem Applaus wurden die kleinen Akteure im gemeinsamen Finale für ihre wunderschönen Darbietungen belohnt.

Als wahrhaftig kleine Artisten präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler der GGS Sürster Weg beim Projekt „Zirkus“.

Als wahrhaftig kleine Artisten präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler der GGS Sürster Weg beim Projekt „Zirkus“.

Platz frei für die Diva mit freischwebender Flasche. Fotos: STEIN

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Ostergruß
Osterangebot
Unterstützeranzeige
Mitarbeiter IT-Administrator
Empfohlene Artikel
Ab 03.04.: Altstadt von Bonn wird gesperrt
159

Bonn. Im Laufe des Osterwochenendes wird es voraussichtlich so weit sein: Die städtischen Baumfachleute rechnen damit, dass die Kirschblüte in der Bonner Altstadt in den nächsten Tagen ihre volle Pracht entfalten wird. Trotz des kühlen Wetters sind bereits jetzt rund 60 Prozent der Knospen geöffnet und locken die ersten Schaulustigen in die Altstadt. Die Straßensperrungen starten wie angekündigt an Karfreitag, 3. April 2026, ab 14 Uhr.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: pixabay.com
70

Bonn. In der Nacht zum Mittwoch (01.04.2026), um 00:06 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Zimmerband im 1. Obergeschoss einer Notunterkunft auf der Sebastianstraße in Bonn-Endenich alarmiert.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2299

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
134

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag
Rund um´s Haus
Daueranzeige
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Schulze Klima -Image
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Tag der offenen Tür
fit für`s Alter?
First Friday Anzeige März
Innovatives rund um Andernach
Rund ums Haus
Stellenanzeige mehrere Stellen
PR-Anzeige
Titelanzeige
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in