Allgemeine Berichte | 31.08.2016

Doppelter Erfolg für den Bezirk Voreifel beim Diözesan-Jungschützentag in Weilerswist

Marco Spitzer und Laura Schulz sind die neuen Majestäten

V.l.: Diözesanprinzessin Laura Schulz, Diözesanschülerprinz Marco Spitzer und Diözesanbambiniprinz Till Faggo aus dem Bezirksverband Grevenbroich.Walter Honerbach

Weilerswist. Die Bezirks-Jugendmajestäten aus der Diözese Köln trafen sich in Weilerswist, um die neuen Diözesan-Majestäten zu ermitteln. Auch die Bezirksmajestäten aus dem Bezirk Voreifel waren vertreten. Zum Bezirk Voreifel gehören die Bruderschaften aus Adendorf, Ersdorf-Altendorf, Oberdrees, Rheinbach, Villip und Wormersdorf.

Bereits im vergangenen Jahr stellte die Bruderschaft aus Rheinbach mit Katharina Rosenthal die Diözesan-Jungschützenprinzessin, die beim Bundes-Jungschützentag im Oktober sogar Bundes-Jungschützenprinzessin wurde.

In diesem Jahr wollte der Jubel bei der Siegerehrung nicht aufhören, als sogar zwei neue Diözesan-Majestäten aus dem Bezirk Voreifel aufgerufen wurden. Aus der St. Sebastianus und St. Hubertus Schützenbruderschaft Rheinbach kommt auch diesmal wieder die neue Diözesan-Jungschützenprinzessin Laura Schulz.

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft e.V. Oberdrees stellt zum ersten Mal in ihrer über 150 Jahre alten Geschichte den Diözesan-Schülerprinzen: Marco Spitzer. Er erreichte 30 von 30 möglichen Ringen. Der fast 15 Jahre alte Marco Spitzer ist mit seinen 198 Zentimetern Körperlänge der wahrscheinlich größte Diözesan-Schülerprinz, den es je gegeben hat. Er überragte nicht nur seine Mitstreiter bei den Schülerschützen. Marco Spitzer besucht die Realschule in Rheinbach.

Wieder zu Hause beantwortete er einige Fragen zu seinem unvergesslichen Tag.

Herzlichen Glückwunsch zur Würde des Diözesan-Schülerprinzen! Wie fühlt sich das an, der erste Diözesan-Schülerprinz der St. Hubertus Schützenbruderschaft Oberdrees zu sein?

M.S.: Vielen Dank! Das ist toll. Ich bin glücklich! Mebby (Hans-Peter Metternich, Bezirksbundesmeister des Bezirks Voreifel und langjähriger Brudermeister der St. Hubertus Schützenbruderschaft Oberdrees) hatte Tränen in den Augen, als das Ergebnis bekannt gegeben wurde.

Seit wann bist Du Mitglied in der Bruderschaft? Wolltest Du schon immer schießen?

M.S.: Seit 2013. Ja, das Schießen mit dem Luftgewehr hat mich schon immer interessiert.

Wissen Deine Klassenkameraden, dass Du in einem Schützenverein trainierst?

M.S.: Ja, das ist bekannt. Ich habe aber niemandem erzählt, dass ich jetzt Diözesan-Schülerprinz bin, nicht mal meinem Freund.

Hast Du noch andere Hobbys?

M.S.: Ich spiele Basketball.

Bei Deiner Körperlänge hätte ich mir das auch denken können. Schießt sonst noch jemand aus Deiner Familie im Verein?

M.S.: Nein, ich schieße allein. Mama und Papa sind nur inaktive Mitglieder.

Haben sie Dich nach Weilerswist begleitet?

M.S.: Ja, und meine Schwester ist auch mitgekommen. Außerdem waren noch Verena Zavelberg (Jungschützenmeisterin und amtierende Schützenliesel), Nathalie Zavelberg (Jungschützenprinzessin), André Zavelberg (Schülerprinz), Stephanie Marquardt (Bezirksliesel), Mebby (Bezirksbundesmeister) und der Brudermeister Manfred von Goscinski, sen. mit seiner Frau Magdalena als Unterstützung dabei.

Wie hast Du Dich am Sonntag gefühlt? Warst Du aufgeregt?

M.S.: Ich war sehr aufgeregt.

Wie ist der Tag abgelaufen?

M.S.: Wir haben mit einer Messe angefangen. Anschließend sind wir in einem Festzug durch Weilerswist gelaufen. Um 14.15 Uhr musste ich zum Schießen.

Hattest Du Zeit zum Einschießen? Wie viele Konkurrenten hattest Du?

M.S.: Ich konnte mich fünf Minuten lang einschießen. Ich weiß nicht genau. Ich glaube, ungefähr 30 andere Bewerber waren am Start.

Wusstest Du nach dem Schießen, wie es gelaufen war?

M.S.: Nein, ich hatte keine Ahnung. Ich durfte mir den Streifen ja nicht ansehen. Es ist verboten.

Wie lange musstest Du bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse warten?

M.S.: Die Siegerehrung hat erst um 17.30 Uhr begonnen. Das war richtig nervig.

Hast Du nach der Siegerehrung gefeiert?

M.S.: Nach den vielen Glückwünschen sind wir alle zum Schützenfest nach Villip gefahren. Dort warteten schon alle, die aus dem Bezirk Voreifel am Schützenfest teilgenommen hatten, auf uns. Die Diözesan-Jungschützenprinzessin Laura Schulz kommt ja auch aus dem Bezirk Voreifel. Sie kommt aus Rheinbach und ist die Nachfolgerin von Katharina Rosenthal, die mittlerweile sogar Bundes-Jungschützenprinzessin geworden ist. Wir wurden als die neuen Diözesan-Jugend-Majestäten vorgestellt, und alle gratulierten und umarmten uns.

Möchtest Du auch Bundes-Schülerprinz werden?

M.S.: Ich werde es versuchen. Auf jeden Fall fahre ich im Oktober nach Wissen/Sieg zum Bundesjungschützentag.

Das Interview führte Irene

Tuschen, Pressesprecherin der Sankt Hubertus Schützenbruderschaft e.V. Oberdrees.

30 von 30 möglichen Ringen erreichte der neue Diözesan-Schülerprinz Marco Spitzer.privat

30 von 30 möglichen Ringen erreichte der neue Diözesan-Schülerprinz Marco Spitzer.Foto: privat

V.l.: Diözesanprinzessin Laura Schulz, Diözesanschülerprinz Marco Spitzer und Diözesanbambiniprinz Till Faggo aus dem Bezirksverband Grevenbroich.Foto: Walter Honerbach Foto: Picasa

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