Volkesfelder Wahrzeichen wird saniert
Marienkapelle erhält u.a. ein neues Naturschieferdach
Volkesfeld. Nachdem 2010 die Tuffsteinfront der 1830 eingesegneten Marienkapelle saniert wurde, sind die Vorbereitungsarbeiten für die Erneuerung des aus dem Jahre 1962 stammenden Daches des Volkesfelder Wahrzeichens seit Juni in vollem Gange.
Nach den Worten von Heribert Müller (Mitglied im Kirchengemeinderat und Vorsitzender des Fördervereins Marienkapelle, waren bereits einige Ortstermine mit dem zuständigen Architekten des Bistums Trier, Thomas von der Stein erforderlich, um das Projekt auf den Weg zu bringen. Da in der von vielen Gläubigen sehr geschätzten und geschichtsträchtigen Marienkapelle regelmäßig Gottesdienste zelebriert werden, gewährt das Bistum Trier für die „zur Erhaltung und Gefahrenbeseitigung dienende Maßnahme am Bauwerk“ einen Zuschuss in Höhe von 60 Prozent auf die anerkannten Kosten in Höhe von 105.000 Euro. „Das Dach hat bereits eine komplett neue Holzeindeckung erhalten und der Turm, bei dem dies nicht notwendig war, ist -bis auf die Turmspitze- bereits eingedeckt“, so Heribert Müller, der weiterhin erklärt, dass die dringend erforderliche Sanierung des Kirchturmhahnes nicht geplant war und deshalb ein gesonderter Beschluss des Kirchengemeinderates Rieden erforderlich war. Nun kann der Hahn demontiert- und in einer Spezialwerkstatt aufgearbeitet werden. Die ursprünglich von der Kirchengemeinde zu übernehmenden anteiligen Kosten hierfür sowie die Kosten für die Vergoldung des Hahnes übernimmt nun der Förderverein. Bereits in wenigen Wochen kann der Kirchturmhahn wieder an seinem angestammten Platz bewundert werden. Nach der Vollendung der Steinmetzarbeiten an den Gesimsen geht es weiter mit der Eindeckung des Naturschiefer-Daches.
„Ohne die großzügige Unterstützung des Fördervereins, der die Baumaßnahme mit insgesamt 18.000 Euro bezuschusst, wäre das Projekt nicht zu realisieren gewesen“, sagte Heribert Müller, der hinzufügt, dass außerdem eine Spendenzusage der Ortsgemeinde Volkesfeld über 3000 Euro vorliege.
Da das Gerüst noch bis Mitte Oktober erhalten bleibt, wird der Förderverein diese Zeit nutzen, um -unter seiner Regie- in Abstimmung mit dem Bistum die Neuverfugung an der südlichen Kapellenseite mit vielen freiwilligen Helfern, darunter fachkundigen Steinmetzen, durchzuführen.
Die Materialkosten übernimmt das Bistum, und die ehrenamtlich erbrachten Arbeitsstunden werden genau dokumentiert, und nach Unterzeichnung durch den Kirchengemeinderat dem Bistum Trier zugeleitet. Dort wird dann entschieden, für welche weitere Maßnahmen an der Kapelle das ehrenamtlich erwirtschaftete Entgelt eingesetzt werden soll.
FRE
