Allgemeine Berichte | 06.05.2019

St. Sebastianus Schützenbruderschaft Waldbreitbach 1864

Martin Durst löst Versprechen ein

Sichtlich Freude hatten auch die beiden Pfarrer Marco Hartmann und Andreas Burg, denen Martin Durst die Raspeln überreichte.Foto: privat

Waldbreitbach.Wenn die Royals rufen, verweigern sich nur hartnäckige Antimonarchisten. Was für das britische Königshaus gilt, trifft auf Martin Durst ebenfalls zu. Der amtierende Schützenkönig der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Waldbreitbach hatte zum traditionellen Königsbier geladen. Die so Geehrten kamen derart zahlreich, dass die Schützenhalle an der Katzenschleife fast so eng wie eine Mausefalle wurde, um im Bild zu bleiben. Die lag wohl nicht zuletzt daran, dass der bodenständige König keine abgehobene Diva ist und die Insignien der Macht aus innerem Reichtum bestanden. Im Vorfeld hatte Martin Durst nämlich mystisch-geheimnisvoll darum gebeten, auf Geschenke zu verzichten und stattdessen um Spenden für die Pflege von Brauchtum, Tradition und Jugendarbeit gebeten. Ein Dreiklang, dessen gemeinsamer Nenner auf Holz klopft und den Titel Raspeln trägt.

Geheimnis also gelüftet. Eine ganze Kiste voller handgefertigter Raspeln aus traditioneller Manufaktur ließ der „Bräpe Jong“ von einem Waldbreitbacher Meisterbetrieb anfertigen. „Ich hoffe, ich kann dazu beitragen, diese schöne Tradition zu erhalten und die gemeinschaftlichen Wurzeln zu stärken“, erläutert Martin Durst seinen spendablen Weckruf, der durchaus wörtlich zu nehmen ist. Schließlich wird in Waldbreitbach das Glockengeläut von Gründonnerstag bis Karsamstag durch Raspeln ersetzt. Sichtlich Freude an diesem Vorhaben hatten auch die beiden Pfarrer Marco Hartmann und Andreas Burg, denen Martin Durst die Raspeln überreichte. Dass es so viele wurden, zeigt, dass die Gäste des Schützenkönigs derart gut in Durst waren, dass an der Wied blaues Blut durch soziale Adern floss.

Sichtlich Freude hatten auch die beiden Pfarrer Marco Hartmann und Andreas Burg, denen Martin Durst die Raspeln überreichte.Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Elke Zeise: Nur Schade das man als Nachbarin keine Information bekommt ob der Täter noch in U Haft ist oder wieder auf freiem Fuß ist. Habe Angst die Wohnung zu verlassen
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Gesundheit im Blick
Anzeige Uhren Vintage
Maibaumstellen in Heimersheim
Familienfest freiwillige Feuerwehr Ringen-Bölingen am 01.05.26
Save the Dates
Empfohlene Artikel
Die Stadt Andernach beteiligt sich auch in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion „Mähfreier Mai“ und setzt damit ein weiteres Zeichen für eine nachhaltige und naturnahe Stadtentwicklung.Foto: Stadtverwaltung Andernach / Regina Unruh
18

Andernach. Die Stadt Andernach beteiligt sich auch in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion „Mähfreier Mai“ und setzt damit ein weiteres Zeichen für eine nachhaltige und naturnahe Stadtentwicklung. Gleichzeitig verfolgt die Stadt einen ganzheitlichen Ansatz in der Grünflächenpflege.

Weiterlesen

Die Kreisverwaltung in Koblenz. Foto: ROB
42

Kreis MYK. Im Mai 2026 findet im Kreis Mayen-Koblenz die Bundeswehrübung „Gelber Merkur 2026“ unter der Leitung der Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum statt. Der Zeitraum dieser Übung erstreckt sich vom 8. bis 22. Mai, und die Aktivitäten sind nicht nur auf Standort- oder Truppenübungsplätze beschränkt. Die beteiligten Kräfte bewegen sich auch im öffentlichen Raum, was dazu führen kann, dass Schussgeräusche durch den Einsatz von Platzpatronen wahrnehmbar sind.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Nadine Kreuser.  Foto: privat
6

In Ahrweiler gehört es fest dazu: das Maibaumstellen. Gemeinsam werden die großen geschmückten Bäume aufgerichtet – mit viel Vorbereitung, Muskelkraft und Gemeinschaftssinn. Gleichzeitig sieht man in diesen Tagen vor vielen Häusern kleinere Maibäume stehen. Sie werden meist ganz persönlich aufgestellt: als Zeichen der Zuneigung, der Verbundenheit oder einfach, um einem Menschen zu zeigen: Ich denke an dich.

Weiterlesen

Symbolbild.
23

Pkw touchiert Kind an einer Bushaltestelle

21.04.:Kind bei Unfall in Marienfels verletzt

Marienfels. Am Dienstag, dem 21. April 2026, kam es gegen 16:30 Uhr in der Römerstraße in Marienfels zu einem Verkehrsunfall an einer Bushaltestelle. Ein Kind wurde von einem vorbeifahrenden PKW leicht touchiert und erlitt dabei leichte Verletzungen.

Weiterlesen

Imageanzeige
Hausmeister, bis auf Widerruf
Dauerauftrag 2026
Image Anzeige
Titelanzeige
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Maifest in Gönnersdorf
Industriemechaniker
Gesundheit im Blick Lahnstein
Gesundheit im Blick
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr