Allgemeine Berichte | 02.01.2023

Verein Tauchsportfreunde Bad Breisig

Medizinfortbildung für Taucher

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars. Foto: Dieter Heßler

Bad Breisig.Alle Sporttaucher des VDST haben eine grundlegende Ausbildung in Tauchmedizin und Rettung. Übungsleiter und Tauchlehrer sind sogar verpflichtet, ihr Wissen zu medizinischen Themen regelmäßig aufzufrischen. Aus diesem Anlass fand ein Medizinseminar statt, das auf den Vorgaben des Bundestauchverbandes (VDST) basierte und von den Referenten in Theorie und Praxis ausgestaltet wurde.

Die Organisation lag in den Händen von Tauchlehrer Dieter Heßler des Vereins Tauchsportfreunde (TSF) Bad Breisig, zusammen mit dem Landesverbandsarzt Dr. Uli Döhner vom Verein Sporttaucher Andernach. Die langjährige gute Zusammenarbeit mit der DLRG Andernach zahlte sich insofern aus, dass der Lehrsaal und auch Ausbildungsmaterial genutzt werden konnte. Auch eine jugendliche Helferin der Kinderausbildung bei der DLRG, die gleichzeitig Sporttaucherin ist, nahm als Referentin der Praxisübungen teil. Ein weiterer Praxisreferent kam aus den eigenen Reihen des TSF Bad Breisig.

Da die Teilnehmerzahl unerwartet gering war, konnte intensiv auf Fragen eingegangen werden und sehr individuell geübt werden. Die Gespräche in den Pausen vermittelten neben den sachlichen Themen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit in den verschiedenen Vereinen, die sich alle dem gleichen Zweck verschrieben haben: der Förderung des Tauchsports in seine Facetten. Das kann Gerätetauchen mit Druckluftflaschen sein, was sicher die meisten Menschen damit verbinden. Aber auch Apnoetauchen ohne Gerät oder das Flossenschwimmen als Wettkampfdisziplin gehören dazu. Wissenschaftlich orientiertes Tauchen in der Archäologie und in der Biologie und Naturschutz sind inzwischen auch bei uns in Rheinland-Pfalz beheimatet.

Letztlich wissen wir alle, dass bei jedem Sport Unfälle geschehen können. Das Tauchen als Vordringen in ein unbekanntes Element birgt bei aller Achtsamkeit und Vorbereitung besondere Risiken. Nur durch Üben und wieder Üben können diese bestmöglich minimiert und beherrscht werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars. Foto: Dieter Heßler

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