Allgemeine Berichte | 08.10.2024

Projekt zur Sicherung der Landarztversorgung: Erste Gruppenfamulaturen

Medizinischer Nachwuchs im Fokus

Insgesamt fünf Studentinnen und Studenten hatten sich für die Gruppenfamulatur im Herbst 2024 beworben. Foto: Julia Müller

Cochem. Das Projektteam der Interkommunalen Zusammenarbeit, bestehend aus den Gesundheitsmanagern der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel führen erstmalig in Cochem und Bitburg Gruppenfamulaturen durch.

Die Sicherung der medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Um auch zukünftig eine flächendeckende Gesundheitsversorgung in Cochem-Zell und Umgebung gewährleisten zu können, bedarf es engagierter Nachwuchsmedizinerinnen und -mediziner, die den Reiz und die Vorzüge des Landarztlebens kennen- und schätzen lernen.

Hier setzt das Projekt der Gruppenfamulaturen an. Gemeinsam mit den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm und Vulkaneifel werden Gruppenfamulaturen für Medizinstudierende ab dem 4. Semester, die bereits das erste Staatsexamen (Physikum) abgeschlossen haben, angeboten. Als verpflichtendes Praktikum im Rahmen des Medizinstudiums umfasst die Famulatur insgesamt 120 Kalendertage, die in vier Abschnitte à 30 Tage unterteilt sind. Oftmals werden diese Praktika aus Kostengründen in Universitätsnähe oder Heimatnähe durchgeführt. Dabei bleibt das Kennenlernen des Landarztlebens oftmals auf der Strecke. In dem Projekt der Gruppenfamulatur haben die Studierenden die Chance, zusammen mit Kommilitonen den Praxisalltag in der Region Eifel-Mosel-Hunsrück kennenzulernen und auch in der Freizeit dort Aktivitäten, wie Fahrradfahren Wanderungen usw. gemeinsam auszuüben. Die Landkreise tragen die Kosten für die Unterkunft und damit einen nicht ganz unwichtigen finanziellen Posten der Famulantinnen und Famulanten.

Insgesamt fünf Studentinnen und Studenten hatten sich für die Gruppenfamulatur im Herbst 2024 beworben. Diese sind in diesem Jahr in den Landkreisen Cochem-Zell und Bitburg-Prüm in jeweils einer gemeinsamen Unterkunft untergebracht worden.

Die Famulatur startete am 02.09.2024 mit dem ersten Tag in den jeweiligen Praxen. Und mit einem Kennenlernessen am 04.09.2024 in Cochem. Die Teilnahme am Brückentreff in Gerolstein, bei dem das Thema Umgang mit Patienten und Ärzten mit Migrationshintergrund thematisiert wurde, und der Sonographie-Kurs im Wittlicher Krankenhaus waren ebenfalls Programmpunkte der Famulaturzeit. Von Vorteil war, dass die Famulaturzeit in die Zeit der Weinlese gefallen ist. So erhielten die Studentinnen einen Einblick in die Arbeit der Winzerbetriebe. Bei einer abschließenden gemeinsamen Weinprobe nutzte Frau Landrätin Anke Beilstein die Gelegenheit, sich mit den Medizinstudentinnen auszutauschen und von den Eindrücken während der Famulaturzeit zu erfahren. Die Gesundheitsmanager hatten während der Famulaturzeit stets engen Kontakt zu den Studentinnen und Studenten, sodass sie sie ebenfalls in den Praxen aufsuchten. Die Zeit der Famulatur wurde mit einem Abschiedsessen und einer Feedbackrunde abgeschlossen. Der Tenor fiel hierbei sehr positiv aus, besonders die gute Organisation hat den Nachwuchsmedizinerinnen und -medizinern gefallen und im Alltag geholfen. „Die engagierte Organisation und die Gewissheit, immer einen Ansprechpartner zu haben und Hilfe zu bekommen“, wurden in einem Feedbackbogen hervorgehoben. Auf einem anderen wurde erfreulicherweise festgestellt: „Ich konnte mir ein Landarztleben schon vorher vorstellen und mein Eindruck hat sich bestätigt“. Pressemitteilung des

Kreis Cochem-Zell

Insgesamt fünf Studentinnen und Studenten hatten sich für die Gruppenfamulatur im Herbst 2024 beworben. Foto: Julia Müller

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