Allgemeine Berichte | 22.07.2016

Baugebiet Rücklage Essiger Straße

Mehr Platz für Wohnungsbau

Die Rücklage der Essiger Straße war usprünglich als Gewerbegebiet ausgewiesen. Weil sich der Bedarf geändert hat, kann hier nun Wohnraum geschaffen werden. privat

Odendorf. Im Bebauungsplan Od 10 wurde der nordwestliche Teil des Bereichs als „Gewerbegebiet“ und der südöstliche Teil als Allgemeines Wohngebiet festgelegt. Seit der Aufstellung des Bebauungsplans im Jahre 1996 hatten sich die städtebaulichen Zielvorstellungen gewandelt.

Da vorwiegend kleinere Gewerbeflächen mit geringerer Grundstückstiefe nachgefragt wurden, wurde die Gewerbegebietsausweisung östlich der Straße „Gewerbepark Odendorf“ zugunsten einer größeren Wohnbaufläche um circa 35 Meter zurückgenommen.

Der Bebauungsplan wurde an die nachfrageorientieren Nutzungsmöglichkeiten angepasst. Danach wurden die Wohnbauflächen im Zuge eines Umlegungsverfahrens und der hierzu erforderlichen Änderung des Bebauungsplans erweitert mit dem Ziel einer geordneten und flächensparenden Planung. Im südlichen Teilbereich sind 23 Baugrundstücke mit einer Breite von circa 15 bis 20 Metern und einer Größe von 400 bis 500 Quadratmetern entstanden. Die tatsächliche Parzellierung bleibt den Eigentümern der Baugrundstücke (und der Nachfrage) vorbehalten.

Die Bautätigkeiten im Bereich „Rücklage Essiger Straße“ sind mittlerweile fortgeschritten, nachdem 15 Bauanträge genehmigt wurden. Die Firma Florack aus Heinsberg hatte die Erschließungsarbeiten im Sommer 2015 begonnen und Anfang Dezember 2015 abgeschlossen. Dabei wurden insbesondere Kanal und die Baustraße fertiggestellt sowie Leitungen der Versorgungsträger eingebracht. Der Endausbau der Straße wird erfolgen, sobald das Gebiet zu 75 Prozent bebaut ist.

Der Bau- und Vergabeausschuss und der Rat der Gemeinde Swisttal hatten die Vergabe der Arbeiten im Juni 2015 beschlossen.

„Mit diesem Projekt zur Innenentwicklung „Rücklage Essiger Straße“ handelt die Gemeinde gemeinsam mit den Bürgern im Sinne eines schonenden Umgangs mit Baulandflächen“, sagte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner.

Pressemitteilung der

Gemeinde Swisttal

Die Rücklage der Essiger Straße war usprünglich als Gewerbegebiet ausgewiesen. Weil sich der Bedarf geändert hat, kann hier nun Wohnraum geschaffen werden. Foto: privat

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