Mehr Sonnenschutz an städtischen Kitas
Remagen. In Zeiten des Klimawandels nehmen Tage mit hohen Temperaturen im Sommer stark zu. Dementsprechend sollen zum Schutz der Kleinsten in Remagen die Kindertagesstäten besser an den Klimawandel angepasst werden. Dies bedeutet, insbesondere die Außenbereiche bzw. Spielplätze der Kitas stärker zu verschatten, damit die Kinder beim Spielen vor der Sonneneinstrahlung geschützt sind. Durch das Förderprogramm KIPKI (Kommunales Investitionsprogramm für Klimaschutz und Innovationen) des Landes Rheinland-Pfalz konnten nun erste Maßnahmen an mehreren Kindertagesstätten in Remagen und den Oedingen umgesetzt werden.
An der Kita Oedinger Höhenzwerge und der Kita St. Anna wurden jeweils neue Sonnensegel über der Wasserspiel-Anlage bzw. dem Sandkasten installiert. Dadurch können die Kinder im Sommer nun auch an heißen, sonnigen Tagen die Spielgeräte nutzen. Darüber hinaus wurde in der Kita Goethe-Knirpse über einer Sitzgruppe ein schwenkbarer Sonnenschirm montiert, welcher die Kinder sowie die Erzieherinnen und Erzieher während der Spielpausen vor der Sonne schützt.
Die Klimaanpassungsmaßnahme wurde in enger Abstimmung mit den Kita-Leitungen durchgeführt. Dabei lag ein besonderer Fokus auf der Umsetzung von Maßnahmen an den Stellen, die den höchsten Bedarf aufwiesen – wie etwa große versiegelte Flächen ohne ausreichende Beschattung.
„Wir freuen uns sehr, die KIPKI-Mittel auch zum Schutz der Kleinsten in Remagen einsetzten zu können“, so Bürgermeister Björn Ingendahl.
Für die Zukunft sind weitere Klimaanpassungsmaßnahmen an den Kindertagesstätten in Remagen geplant. Dazu zählen die Entsiegelung und Begrünung der Außenspielanlagen. Stark versiegelte Flächen sollen durch Grün ersetzt werden, damit sie sich im Sommer nicht zu sehr aufheizen und für die Kinder nutzbar bleiben. Hinzu kommen Fassadenbegrünungen, welche die Wärme in den Gruppenräumen durch Verschattung reduzieren sollen.
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