Sommerfest in und rund um die Finkenstube
Mehr als drei Zentner Kartoffeln wurden von Hand verarbeitet
Alle wollten die „Rievkooche“ der Bölinger Möhnen
Bölingen. Auch wenn man im Laufe der Jahrzehnte ab und an ausweichen musste: Das kultige Sommerfest der Bölinger Möhnen hat seinen festen Platz im Herzen des Ortes in und rund um die „Finkenstube“. Und wenn die jecken Wiever zur Party einladen, lassen sich die Gäste nicht lange bitten – auch wenn es, wie dieses Mal, das Wetter nicht allzu gut mit den Möhnen meint.
Den Auftakt bildete der samstägliche Dämmerschoppen, beste Stimmung bis tief in die Nacht inklusive. Der Sonntag stand dann zu einem nicht geringen Teil im Zeichen des begehrten Reibekuchens, den die Bölinger Möhnen vom Kartoffelschälen bis hin zum knusprigen Backen komplett in Eigenregie produzieren.
Insgesamt drei Zentner Kartoffeln erlebten so die Transformation von der Knolle zum „Rievkooche“.
Viele befreundete Vereine waren zu Gast
Damit war es in Sachen Köstlichkeiten indes noch nicht getan: 20 selbst gebackene Kuchen und Herzhaftes vom Grill waren mehr als „nur“ eine Reibekuchen-Alternative.
Dank lokaler Geschäftsleute und dem Engagement der Möhnen gab es erneut eine Tombola mit attraktiven Preisen, bei den „Pänz“ sorgte das bunte Kinderschminken für Unterhaltung. Immer wenn helfende Hände gebraucht wurden, packten die „Möhnen-Männer“ mit an. Als dann noch die befreundeten „Ringener Wendböggele“, die Möhnen aus Bengen, Leimersdorf und Gelsdorf, das Männerballett der „Ringener Perlen“ und die Kameraden der Feuerwehr Ringen vorbeischauten, konnte mit Fug und Recht von einem erneut gelungenen Sommerfest der Bölinger Möhnen gesprochen werden.
Rund 20 Kuchen wurden zur Kaffeezeit kredenzt.
