Chor DaCapo hatte zum Frühlingskonzert eingeladen
Melodien erfreuten nicht nur Mütter
Höhr-Grenzhausen. Der Frauenchor „DaCapo“ bot im Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ ein tolles Muttertagsevent für die ganze Familie. Die Gruppe der 16 Chorsängerinnen, darunter die Solistinnen Monika Müller-Eul und Angela Berg wurde am Klavier von Sandra Pantenburg, mit der Flöte, Hanne Eberhardt und der Trommel von Stefan Laurs, begleitet. Chorleiter Stefan Ley dirigierte die Sängerinnen und begeisterte das Publikum mit außergewöhnlichen Songs und einem atemberaubenden Hörerlebnis. Den Zuhörern wurde ein bunter Mix aus verschiedenen Titeln und neuen Sprachen präsentiert, der Gänsehaut garantierte. Besonders interessant war direkt zu Beginn das Stück Adiemus von Karl Jenkins. Die „Sprache“, in der das Stück gesungen wurde, ist eine Erfindung von Jenkins und besteht aus erdachten Silben und Wörtern, womit die Sprache bedeutungslos wird und die Stimme als Instrument in den Vordergrund tritt.
„DaCapo“ bewies, dass die Theorie des Musikers hervorragend funktioniert und ließ das Publikum über die Worte wundern und das Musikerlebnis durch den Klang staunen. Der Frauenchor zog die Zuhörer in seinen Bann. Zwei Stunden lang verwöhnten die Sängerinnen das Publikum musikalisch, aber auch literarisch. Als einige Lieder aus dem bekannten Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ gespielt wurden, erhielten die Zuhörer Übersetzungen, Erläuterungen und Denkanstöße von Prof. P. Dr. Schulze.
Der Pater trug im Verlauf des Konzerts einige Bibeltexte vor, was gut zum Klang der Stücke des Frauenchors passte.
