Allgemeine Berichte | 02.03.2020

Forum Soziale Gerechtigkeit – Initiative für den Westerwaldkreis

Metallberufe bieten auch für Rehabilitanden gute Berufsperspektiven

Inforundreise am 7. April zu Ausbildungswerkstätten

Wie hier in der Metallwerkstatt des BFW Koblenz in Vallendar gibt es auch für Menschen mit einem Handicap zahlreiche moderne Ausbildungsstätten im Norden von Rheinland-Pfalz. Foto: privat

Westerwaldkreis. Selten gab es im Handwerk bessere Zukunftschancen. Das gilt ganz besonders auch für alle Metallberufe. Ein sicherer Job, guter Verdienst und günstige Karrieremöglichkeiten sind meist garantiert. Besonders positiv: Das gilt auch für junge Menschen, denen wegen eines Handicaps nicht alle Berufswege offenstehen. Die berufliche Reha bietet hier ungeahnte Möglichkeiten. Und für eine begründete Umschulung oder Erstausbildung findet sich meist auch ein Kostenträger.

Trotz dieser positiven Aussichten gibt es zu wenige Bewerber für solche zukunftsfähigen Metallberufe. Dabei bieten sich im Großraum Koblenz-Westerwald auch für Rehabilitanden große Chancen in verschiedenen modernen Ausbildungsstätten. Bei einer für alle Interessierten offenen ganztägigen Inforundreise mit einem Bus am Dienstag, 7. April, lädt das Forum Soziale Gerechtigkeit in Kooperation mit zahlreichen Bildungsträgern und Ausbildungsstätten in der Region ein. Thema des Tages ist „Chancen beruflicher Reha im Metallbereich im Norden von Rheinland-Pfalz“.

An insgesamt vier Stationen in der Region bekommen die Teilnehmer Einblicke in die Ausbildung in Metallberufen – besonders für Rehabilitanden. Erste Station ist das Metall- und Technologiezentrum bei der Handwerkskammer (HWK) in Koblenz. Die moderne Bildungseinrichtung begleitet die Lehrlings- und Meisterausbildung für die Metall- und Elektrohandwerke. Nächstes Ziel ist das Berufsbildungswerk (BBW) Neuwied, in dem Jugendliche mit einer Behinderung in der Kompetenzwerkstatt Neuwied (KWN) auch im Bereich Metalltechnik ausgebildet werden. Weiter geht die Reise in die BDH-Klinik in Vallendar. In der dortigen Medizinisch-Beruflichen Reha (MBR) werden für junge Menschen mit einer neurologischen Beeinträchtigung maßgeschneiderte Angebote auch in metallverarbeitenden Berufen erarbeitet. Zum abschließenden Besuch werden die Gäste im Berufsförderungswerk (BFW) Koblenz in Vallendar erwartet. Von Kurzqualifizierungen über Umschulungen bis hin zu Erstausbildungen bietet die Einrichtung für alle Interessierten eine Vielzahl von Bildungsangeboten in unterschiedlichsten Berufsfeldern rund um die Metalltechnologie. Im BFW werden die Erfahrungen des Tages am Ende der Exkursion ausgewertet.

Die hoffentlich vielen Teilnehmenden werden erleben, dass in zahlreichen Einrichtungen der beruflichen Reha in der Region moderne Ausbildungswerkstätten für Metallberufe mit einer fundierten Ausbildung auf Interessenten warten. Auf der anderen Seite warten viele Unternehmen aus der Metallbranche mangels Fachkräften auf die Abgänger mit bestandener Abschlussprüfung. Diesen wird eine feste Anstellung mit gutem Lohn in einer zukunftsfesten Branche geboten. Die Rundreise soll dazu beitragen, dass die vorgehaltenen und mit viel Geld aufgebauten Ausbildungskapazitäten besser genutzt werden. Rehaträger wie die Agentur für Arbeit und die Rentenversicherung werden auch mit an Bord sein und so können auch direkt Kontakte hergestellt werden.

Teilnehmen können alle interessierten jungen Menschen und deren Eltern sowie Fachleute, Politiker, Lehrer und Unternehmer. Ziel ist es, dass insgesamt auf die Problematik mit vielen vertanen Chancen für Rehabilitanden und Unternehmen hingewiesen wird. Auch soll dafür geworben werden, dass mehr junge Menschen mit einem Reha-Anspruch auf eine Umschulung oder Ausbildung sich für den Metallbereich interessieren. Die damit verbundenen Berufe haben zu Unrecht wohl noch ein falsches Image, bei dem wie vor vielen Jahren zu sehr schwere Arbeit und Dreck im Mittelpunkt stehen. Doch diese Zeiten sind vorbei.

Die Teilnahme an der Infofahrt ist für alle Interessenten aus der Region Westerwald-Koblenz-Neuwied und Rhein-Lahn kostenfrei. Anmeldung ist notwendig bei Uli Schmidt per E-Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de. Dort gibt es auch bei Bedarf nähere Infos zum Ablauf. Die Zahl der Plätze in dem großen Reisebus ist begrenzt. Es gibt Zusteigemöglichkeiten in Montabaur, Wirges, Höhr-Grenzhausen und Koblenz. Nach Anmeldung erhalten alle einen genauen Ablaufplan des Tages. Pressemitteilung des

Forums Soziale Gerechtigkeit

Wie hier in der Metallwerkstatt des BFW Koblenz in Vallendar gibt es auch für Menschen mit einem Handicap zahlreiche moderne Ausbildungsstätten im Norden von Rheinland-Pfalz. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 1

  • Rüdiger Knieps: Kesseling im Kreis Ahrweiler
  • Michael Kroeger: Bestätigung Wahlergebnis am 13.4.2026. Mark Geimer wird Stadtbürgermeister. Unterschrift Nutzungsvertrag Windkraft am 17.4.2026 durch den 1. Beigeordneten Werner Lahme. Die Vereidigung Mark Geimer als...
Handwerker im Außendienst
Suchen Auslieferungsfahrer
Werbeplan 2026
Stellenanzeige Auszubildung zum/zur Umwelttechnologen/in
Kirmes Löhndorf
Titelanzeige
Ausverkauf
Maibaumstellen in Heimersheim
Empfohlene Artikel
17

Koblenz. Die Einführung des Diakonats der Frau ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB), der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), des Netzwerks Diakonat der Frau sowie vieler Katholikinnen weltweit und hier vor Ort.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
167

Dörth. Am Dienstag, den 21. April 2026, kam es um 13:56 Uhr auf der Autobahn 61 in Fahrtrichtung Ludwigshafen zu einem Auffahrunfall. Unmittelbar nach der Anschlussstelle Emmelshausen übersah ein 62-jähriger Fahrer eines Mercedes das Stauende und prallte in das Heck eines auf dem rechten Fahrstreifen abbremsenden Sattelschleppers. Der Aufprall war so stark, dass sich der Mercedes unter den Auflieger des LKW verkeilte.

Weiterlesen

15

Kostenlose Beratung und Unterstützung

Beratungsleistungen der Gemeindeschwesterplus

Kreis Neuwied. Die Gemeindeschwesterplus bietet kostenlose Beratung und Informationen zu gesundheitlichen Themen wie Sturzprävention, Ernährung, Bewegung und vielen weiteren Aspekten - auch bei Hausbesuchen.

Weiterlesen

Symbolbild.
105

Astrologische Vorschau für die KW 18: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 27. April bis 3. Mai 2026

Mit dem Übergang vom April in den Mai beginnt eine Woche, die von Aufbruch, Begegnungen und kleinen Wendepunkten geprägt ist. Rund um den 1. Mai rücken Feste, Traditionen und zwischenmenschliche Beziehungen in den Mittelpunkt. Das Feiern in den Mai hinein sorgt für Leichtigkeit, während alte Bräuche wie das Aufstellen des Maibaums für romantische Zeichen und neue Impulse stehen. Gleichzeitig fordert die Woche dazu auf, auf die eigene Balance zu achten und Chancen bewusst zu nutzen.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Dauerauftrag 2026
Kirmes Polch
Heizölanzeige
Kirmes Polch
Kirmes Polch
Handwerkerhaus
Anzeige Uhren Vintage
Praxis an neuem Standort
Kirmes Löhndorf
Anzeige Lagerverkauf
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Maibaumstellen Heimersheim
Maibaumstellen Heimersheim
Maibaumstellen Heimersheim