Allgemeine Berichte | 06.03.2025

Minister Hoch übergibt für die Geburtshilfe im Herz-Jesu-Krankenhaus einen Fördermittelbescheid in Höhe von 718.000 Euro

Dernbach. Gesundheitsminister Clemens Hoch überreichte bei einem Besuch im Herz-Jesu-Krankenhaus an die Geschäftsführer der Trägerin, Sabine Raimund und Manfred Sunderhaus, einen Bescheid über Fördergelder in Höhe von insgesamt 718.079 Euro für die Geburtshilfe.

Mit Landesmitteln in Höhe von 363.000 Euro im Rahmen des Krankenhausinvestitionsprogramms 2024 wird die Einrichtung eines dritten Kreißsaals am Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach gefördert. Darüber hinaus erhält die Klinik bei der Verteilung der Fördermittel für die Geburtshilfe des Bundes in diesem Jahr insgesamt 355.079 Euro.

„Es freut mich sehr, dass wir mit den Landesmitteln die Einrichtung eines weiteren Kreißsaals in Dernbach unterstützen können. Damit wird die Geburtshilfe am Herz-Jesu-Krankenhaus gestärkt und zukunftssicher ausgestattet. Ein zusätzlicher Kreißsaal ist mehr als nur ein Ausbau der Kapazitäten, er stellt Familien und Kinder in den Mittelpunkt und verbessert die medizinische Versorgung in der Region“, so Gesundheitsminister Hoch. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund der Schließung der Geburtshilfe am DRK-Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg und der damit gestiegenen Zahl an Geburten in Dernbach besonders wichtig, erläutert Hoch weiter.

Ein Teil der Summer kommt aus dem Topf des Bundes zum Krankenhausentgeltgesetz. Zur zielgenauen und effizienten Verteilung der Bundesgelder hat die Landesregierung ein zweigleisiges Modell gewählt: Als Sockelbetrag erhalten alle 27 in den Krankenhausplan aufgenommenen Geburtskliniken eine standortindividuelle Förderung. Dafür werden rund 3,3 Millionen Euro eingesetzt. 2,5 Millionen Euro werden als besondere Förderung für Geburtskliniken mit besonderer Bedeutung genutzt. Kliniken, die die einzige Geburtshilfe für mehr als 950 Frauen im gebärfähigen Alter im Umkreis von 40 Minuten Fahrtzeit mit dem Auto darstellen, was für das Herz-Jesu-Krankenhaus zutrifft, können dort pauschal zusätzlich mit 250.000 Euro berücksichtigt werden. Von dieser Zusatzförderung profitieren neben der Geburtshilfe im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach im Land aktuell zehn Kliniken.

„Eine flächendeckende gute geburtshilfliche Versorgung ist zentraler Bestandteil der rheinland-pfälzischer Gesundheitspolitik. Unser Fokus bei der Verteilung der finanziellen Mittel vom Bund lag daher auch in diesem Jahr auf den kleinen Geburtskliniken im ländlichen Raum, wie am Herz-Jesu-2Krankenhaus in Dernbach. Dies trägt ganz wesentlich dazu bei, dass wir die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in der Stadt aber auch auf dem Land fördern und insgesamt die qualitativ hohe Gesundheitsversorgung auch in der Fläche des Landes gewährleisten“, betont Minister Hoch.

„Wir freuen uns sehr über diese finanzielle Unterstützung, die es uns ermöglicht, die Geburtshilfe am Herz-Jesu-Krankenhaus weiter auszubauen“, so Sabine Raimund, die sich bei Minister Hoch für die Förderung bedankt: „Mit der Einrichtung eines dritten Kreißsaals können wir werdenden Eltern noch bessere Bedingungen für eine sichere und individuelle Geburt bieten. Die Förderung zeigt, wie wichtig eine starke geburtshilfliche Versorgung für unsere Region ist, und wir sind dankbar, dass sowohl das Land Rheinland-Pfalz als auch der Bund dieses Anliegen unterstützen.“

Pressemitteilung

Katharina Kasper

Gruppe GmbH

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Daniela Jacobs: Auch Fußgänger ????? sollten beachtet werden!Wenn jeder nur ein bisschen, wäre vieles einfacher!
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"

Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang

  • Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
  • Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Innovatives rund um Andernach
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Schulze Klima -Image
Osterangebot
Kreishandwerkerschaft
Container Anzeige
First Friday Anzeige März
PR-Anzeige
Mitarbeiter IT-Administrator
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Empfohlene Artikel
Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
17

Vom 01.-09. April wird die jüdische Pessach Woche begangen, die nahezu zeitgleich zusammenfällt mit der von den Christen begangene Kar- und Osterwoche. Durch Jesus bedingt hängen beide Festtraditionen, auch inhaltlich, miteinander zusammen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
466

Ich bin fast 75 Jahre alt. Seit meinem 17. Lebensjahr habe ich Hunde. Zwei dieser Hunde wurden von unangeleinten Hunden angefallen, und so schwer verletzt, dass sie nur durch hohe tierärztliche Kunst gerettet werden konnten. Beide hatten ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen.

Weiterlesen

Andreas Bohn hat das Ehrenamt im Blut.  Foto: privat
247

Reifferscheid. In jeder Gemeinde gibt es Menschen, die im Hintergrund wirken, anpacken, zuhören und einfach da sind, wenn man sie braucht. In der Gemeinde Reifferscheid ist so ein Mensch Andreas Bohn. Seit vielen Jahren engagiert sich Andreas mit Herzblut für seine Heimat. Als stellvertretender Ortsbürgermeister und langjähriges Mitglied im Gemeinderat hat er Verantwortung übernommen und die Entwicklung des Dorfes aktiv mitgestaltet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Ein LNG-Tank am LKW musste gekühlt werden.
179

Aufgrund eines beschädigten Gas-Kraftstofftanks mussten die Bergungsarbeiten unterbrochen werden

07.04.: LKW brennt vollständig aus - A3 über 9 Stunden vollständig gesperrt

Neustadt (Wied). Am 7. April 2026, gegen 15:30 Uhr, brach auf der Autobahn A3 bei Kilometer 54 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main ein Feuer an einem Sattelauflieger aus. Zunächst fing die rumänische Zugmaschine Feuer, welches sich anschließend auf den belgischen Auflieger, der mit Stückgut beladen war, ausbreitete. Beide Fahrzeugteile brannten vollständig aus. Der Fahrer konnte das Fahrzeug rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Titel
Rund ums Haus
SB Standesamt
Stellenanzeige mehrere Stellen
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Titelanzeige
Stellenanzeige Kita