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Rheinland-Pfalz: Verbot von Tiertransporten in Drittländer

Ministerium stoppt Lang- streckentransporte lebender Tiere

Deutscher Tierschutzbund begrüßt Entscheidung

30.07.2020 - 10:40

Rheinland-Pfalz. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Rheinland-Pfalz begrüßen die Entscheidung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF), Transporte von Tieren über lange Strecken zu stoppen. Der entsprechende Erlass wurde gestern unterzeichnet. Aus Sicht der Tierschützer steigt damit der Druck auf Bundesministerin Julia Klöckner, die auf Bundes- und EU-Ebene endlich handeln müsse. „Wir sind froh, dass Rheinland-Pfalz einsieht, dass tierschutzkonforme Transportbedingungen auf der Route in bestimmte Drittstaaten nicht sicherzustellen sind und die Konsequenzen zieht“, kommentiert Andreas Lindig, Vorsitzender des Landesverbands Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes. „Die Landespolitiker und die Gerichte werden langsam wach. Nun muss sich auch auf Bundes- und auf EU-Ebene etwas tun.“ Die katastrophalen Bedingungen wurden im Umsetzungsbericht der EU-Kommission dargelegt. Das Europäische Parlament hatte bereits am 14. Februar 2019 Verbesserungen bei Tiertransporten und den Verzicht auf Langstreckentransporte lebender Tiere gefordert. Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, richtet seinen Appell erneut direkt an die zuständige Bundesministerin Julia Klöckner: „Folgen Sie dem Beispiel der Bundesländer und dem Auftrag des EU-Parlamentes. Nutzen Sie die Möglichkeit der deutschen Ratspräsidentschaft, um sich für den Tierschutz auszusprechen. Kämpfen Sie für einen Exportstopp von Tieren aus der EU in Drittländer, die als Risikostaaten gelten. Fordern Sie die EU-Kommission zur dringenden Überarbeitung der EU-Transportverordnung auf.“

Als Folge der jüngsten ARD-Berichterstattung über Tiertransporte und der Strafanzeigen gegen mehrere Veterinärämter hatten Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen vergangene Woche das überfällige Verbot der Transporte in Drittländer erlassen. Sie folgten damit Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein, die diese Exporte bereits im vergangenen Jahr verboten hatten. Rheinland-Pfalz ließ bislang verlauten, ein generelles Verbot sei pauschal nicht möglich. Einer Recherche des ARD-Mittagsmagazins und des Rundfunks Berlin-Brandenburg zufolge wurden zwischen Januar 2019 und Februar 2020 allein aus dem rheinland-pfälzischen Landkreis Trier-Saarburg mehr als 500 Rinder in die Risiko-Drittstaaten exportiert. „Glücklicherweise ist damit nun endlich Schluss“, so beide Vertreter des Deutschen Tierschutzbundes.

Pressemitteilung

Deutscher Tierschutzbund e.V.

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01.08.2020 15:23 Uhr
Gabriele Friedrich

@J.Müller
Die freie Wirtschaft hat schon immer regiert. Die Politiker sind Marionette und Sprachrohr der gesamten Bagage und sie kassieren alle fleißig mit ab und selbst der faulste Abgeordnete hat nach kurzer Zeit einen fetten Rentenanspruch.Leute wie dieser Tönnies widern einen nur an. Ansonsten muss man den Feind mit den eigenen Waffen schlagen. Kauft nicht bei diesen Leuten ein. Die Verbraucher nutzen ihre Macht nicht, die Bürger auch nicht. Dank Corona sind wir noch wunderbar unter Kontrolle und alles läuft für die Politik wie geschmiert.Hier ein Verbot, auf der andern Seite sieht man wieder weg.
Heute kann man sagen, diese Leute sind eine Schande für Deutschland.Kritik verboten, Beschwerden werden gar nicht bearbeitet und jeder Hänepempel kann in der Politik was werden, egal ob einer säuft oder sonst was. Hauptsache "man kennt sich". Da sind mir die Amigos aus Bayern doch direkt sympathisch. Ansonsten fällt mir da nur Heinrich Heine ein.. denk ich an Deutschland in der Nacht....



01.08.2020 00:57 Uhr
juergen mueller

Ob damit nun endlich Schluß ist, wird sich erst noch zeigen.
Ich muss nicht erst die Hintertürchen aufzeigen,die eine Umgehung dieses Verbotes möglich machen ... oder doch?
Die Politik macht es sich mit einem Verbot zu einfach.
Herr THÖNNISSEN hat doch mit seiner prompten Reaktion auf das Verbot von Werksverträgen etc. mit der NEUGRÜNDUNG von zig "SCHEINFIRMEN" bewiesen,WIE man Verbote ganz einfach umgehen kann.
POLITIK hat einmal wieder aufgezeigt,dass sie NICHT in der Lage ist,der INDUSTRIE/WIRTSCHAFT auch nur an`s Bein zu pinkeln.
Unsere POLITIK,ein Haufen von Lobbyisten,deren Abhängigkeit von der Wirtschaft Formen annimmt,die zu der Frage berechtigen:"WER regiert letzten Endes unser LAND wirklich?"
POLITIKER, die neben ihrer Tätigkeit in Vorständen/Aufsichtsräten sitzen u.dafür gut dotiert bezahlt werden,sind nichts anderes als Marionetten,die es sich nach ihrer Wahl gutgehen lassen u.das auch noch als ein EHRENAMT erscheinen lassen.
Es kotzt einen jeden Tag einmal mehr an.



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Kommentare
Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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