Allgemeine Berichte | 08.07.2014

Ausflug der kfd Odendorf/Essig/Ludendorf zur Fronleichnamsprozession nach Schönstatt

„Mit Dir im Bund“

Die kfd-Gruppe vor einem Blütenteppich an der Anbetungskirche.privat

Swisttal. 46 Mitglieder der kfd und weitere Interessierte trafen sich bei strahlendem Sonnenschein zu einer Busfahrt zum Wallfahrtsort Schönstatt bei Koblenz. Grund war der Besuch der dortigen Fronleichnamsprozession. Auf der Hinfahrt gab es eine ausführliche Lebensbeschreibung des Gründers der Schönstattbewegung Pater Kentenich, der 1885 in Gymnich, bei Köln, geboren wurde. Nun war die Gruppe, die teilweise zum ersten Mal Schönstatt besuchte, richtig gespannt, was sie erwartete. „Mit Dir im Bund“, so lautete das Leitwort des Fronleichnamsfestes. Wie in den vergangenen Jahren unterstützten fleißige Helfer am Vortag die Marienschwestern beim Legen der Blumenteppiche. Neben vielen Familien, Wallfahrtsgruppen und Einzelnen wirkten auch Volontärinnen und Volontäre aus Argentinien, Chile, Mexiko, Spanien, Ungarn und den USA, mit. Es war sehr beeindruckend, wie kreativ und präzise die Blüten, wie mit einer Pinzette gelegt, waren. Hunderte von Besuchern schlossen sich der Prozession mit den Priestern und der Monstranz, den Schwestern, Fahnenträgern, Kindern und Familien und der Musikkapelle an. Zu den vier großen Themen-Blütenteppichen an den Altären führten dutzende kleine Blütenbilder am Weg entlang, hin. Auch die Kinder wurden persönlich angesprochen und durften aktiv an einer Station mitwirken. Nach der Festmesse in der Auferstehungskirche stärkte sich die Gruppe im Bildungshaus Marienland, einem Veranstaltungshaus der Marienschwestern. Weiter ging es dann auf Berg Sion, wo die Priester, Brüder und Patres ihre Häuser haben. Im Bildungshaus „Berg Moriah“ stellte Monsignore Schnocks unter anderem den „Dachaualtar“ vor, an dem Pater Kentenich, der Gründer der Schönstattbewegung, im KZ Dachau die Messen feierte. Schwester Mariè erwartete die Gruppe dann am Urheiligtum. Das ist die Michaelskapelle, in der vor 100 Jahren diese „Apostolische Bewegung“ ihren Anfang nahm. Nachdem die Teilnehmer ihre größten Sorgen am Kapellchen in Form eines Steines abgelegt hatten, wurden die Pilgerbilder erneut ausgesandt und gesegnet. Das Jahr 2014 ist ein besonderes Jahr für die Schönstätter. Jährt sich doch zum 100. Mal das Versprechen, das der junge Pallottinerpater Kentenich mit seinen Schülern in einer kleinen Friedhofskapelle der Gottesmutter gegeben hat. Dieses

Liebesbündnis, wie sie es nannten, breitete sich trotz vieler widriger Umstände danach weltweit aus. Ziel war es, der Kirche und dem Glauben der Christen ein neues, modernes Gesicht zu geben. Selbst, als die Kirche den Gründer 1952 für 13 Jahre in die USA verbannte, wurde die Bewegung immer größer. Nach seiner Rehabilitation im Dezember 1965 durch Papst Paul IV. wirkte er noch drei Jahre an seinem Werk, bevor er mit 83 Jahren in der neuen Anbetungskirche, starb. Heute ist die internationale Schönstattbewegung in über 130 Ländern auf allen Kontinenten verbreitet.

Die kfd-Gruppe vor einem Blütenteppich an der Anbetungskirche.Foto: privat

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