Allgemeine Berichte | 12.01.2026

Ensemble „Musici di Sayn“ bot Feuerwerk englischer und deutscher Barockmusik

Mit Festfanfaren ins neue Jahr

Mit einer Festmusik des Engländers Richard Mudge (um 1760) eröffnete das Barock-Ensemble „Musici di Sayn“ sein traditionelles Silvesterkonzert in der voll besetzten Abteikirche Bendorf-Sayn. Foto: privat

Bendorf-Sayn. Mit einer Festmusik des Engländers Richard Mudge (um 1760) eröffnete das Barock-Ensemble „Musici di Sayn“ sein traditionelles Silvesterkonzert in der voll besetzten Abteikirche Bendorf-Sayn, und nach den drei Sätzen dieses bezaubernden Trompetenkonzerts in D-Dur fragt man sich, warum dieser englische Komponist so unbekannt ist. Herausragend bei der Eröffnung war Andreas Stickel auf seiner Barocktrompete. Johannes Geffert, Cembalo, der kenntnisreich durch den Abend führte, hatte mit seinem Ensemble kostbare Perlen des Barock herausgesucht, so auch die Sinfonie in G-Dur des 1745 in Jena geborenen Carl Stamitz, der 1801 hochverschuldet starb. Stamitz klangvolles Werk bildet gewissermaßen eine Brücke zwischen Barock und Klassik.

Das Markenzeichen des Ensembles „Musici di Sayn“ sind die beiden Traversflöten, Ulrike Friedrich und Martina Binnig, die in der Mitte des Konzertes mit dem Konzert für 2 Flöten und Streicher in e-Moll (TWV 52:2) von Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) einen besonderen Ohrenschmaus kredenzten. Kennzeichnend für das Orchester sind aber auch die historischen Streichinstrumente, auf denen Gudrun Höbolt und Betina von Dombois, Violinen, Regula Sager, Viola, Mizuki Ideue, Violoncello, und Eberhard Maldfeld, Kontrabass, ihr Publikum mit dem für das Ensemble unverwechselbarem goldenen Klang beglückten.

Herausragend bei der Romance von Johann Peter Salomon (1745 – 1815) war die zarte erste Geige von Konzertmeisterin Gudrun Höbolt, die kurzfristig für Marie-Luise Hartmann einspringen musste. Mit dem Bonner Geiger Johann Peter Salomon präsentierte das Ensemble einen heimischen Komponisten. Salomon hatte den jungen Beethoven noch als Kind erlebt, bevor er nach London auswanderte und dort Joseph Haydn an die Themse holte.

„Wie ein Goldregen“, so eine Zuhörerin, war die mit festlicher Trompete, Andreas Stickel, und dem Gesamtensemble zum Abschluss dargebotene Sinfonia in D-Dur von William Boyce (1711 – 1779).

Die Zuhörer dankten dem Orchester mit großem Applaus für diesen zauberhaften Silvesterabend in der Abteikirche Sayn. Als Zugabe verabschiedeten sich die Musiker very british mit dem weltbekannten Trumpet Voluntary von Henry Purcell.

Wer Lust auf mehr barocke Klänge hat, sollte sich Sonntag, den 16. April 2026, um 17:00 Uhr vormerken, wenn das Ensemble „Musici di Sayn“ unter dem Motto „Viola d’amore“ liebliche Musik des Spätbarocks spielen wird.

Infotelefon: 0177 – 599 65 21

Mit einer Festmusik des Engländers Richard Mudge (um 1760) eröffnete das Barock-Ensemble „Musici di Sayn“ sein traditionelles Silvesterkonzert in der voll besetzten Abteikirche Bendorf-Sayn. Foto: privat

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